Samstag, 17. Juni 2017

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Liebe Grüße an Alle von Martin Wöstefeld

Freitag, 2. Dezember 2016

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                                                    Martin Wöstefeld

Donnerstag, 17. September 2015

Korbflechten als Therapie









                                                       Korbflechten als Therapie                                                         




Schon vielen Frauen hatte er einen Korb gegeben. Nicht nur sprichwörtlich sondern auch in Wirklichkeit. Denn Achim Ossdorf ist Korbflechter von Beruf. Achim ist schon eine ganze Weile solo, denn er ist sehr anspruchsvoll was Frauen betrifft. Er ist sehr wählerisch was Frauen angeht. Wahrscheinlich deshalb, weil er mit seiner Ex Frau so viel Pech hatte. Sie war Alkoholikerin. Er hat wegen ihr viel durchgemacht. Immer wieder ist sie rückfällig geworden.  Er hat sich regelrecht in seine Arbeit vertieft um die Sache mit seiner Frau zu vergessen. Achim ist sehr attraktiv und er bekommt öfter Angebote von Frauen aber er gab allen einen Korb. Nicht nur seine selbst geflochtenen Körbe, sondern auch die sprichwörtlichen Körbe.
Er schlug viele Angebote aus, weil er Angst hatte wieder enttäuscht zu werden von einer Frau.
Und es sah so aus als ob es auch so bleiben sollte bis eines Tages eine Frau bei ihm einen Korb bestellte den er noch nie geflochten hatte. Aber er sagte zu der Frau: „Das kriege ich schon hin. Sie sollen sehen auch sie kriegen einen Korb von mir.“ Die Frau verließ die Werkstatt von Achim und er saß vor seinem Arbeitstisch und wusste einfach nicht wie er diesen für ihn schwierigen Korb fertig stellen sollte. Er bekam einfach nichts hin und er wusste nicht wie er den Korb beginnen sollte. Am nächsten Tag war die Frau wieder in seiner Werkstatt und erkundigte sich nach ihrem bestellten Korb. „ Was sie haben noch nicht einmal angefangen. Dann muss ich wohl zu einem anderen Korbflechter gehen.“ „ Nein gute Frau. Sie werden sehen in ein paar Tagen ist der Korb fertig gestellt. Sie werden sehen. Bis jetzt habe ich noch jeder Frau einen Korb gegeben, die bei mir einen bestellt hat.“ „ Wie meinen sie das denn?“ fragte die Frau. „ So wie ich es gesagt habe.“ „ Na dann bin ich mal gespannt. Bis jetzt habe ich im Leben noch nie einen Korb gekriegt von einem Mann. Sie wären der erste, der mir einen Korb geben würde. Ich wette, wenn ich es drauf anlegen würde, dass sie mir keinen Korb geben würden.“ „ Oh da sind sie aber die erste die mir so etwas sagt. Und ich wette, dass sie einen kriegen. Erst einen Geflochtenen, und dann auch eine Absage von mir.“ „Sie würden mir einen Korb geben.“ „ Ja das würde ich.“
Die Frau ging wieder und Achim war wieder alleine in seiner Werkstatt. Er wollte sich etwas ablenken indem er den Korb, den er für die Frau flechten wollte, erst einmal beiseite stellte und einen für ihn leichten Korb flechten wollte.






Aber er merkte dass er auf einmal nicht mehr flechten konnte. Er dachte immer an den anderen Korb und an das, was die Frau zu ihm gesagt hatte. Und nun war bei ihm eine Blockade entstanden. Er konnte auf einmal gar nicht mehr flechten. Er kriegte nichts mehr hin. Und er regte sich über diese Frau auf. „ Was bildet sich diese Frau ein. Die meint wohl die könnte jeden um den Finger wickeln.“
Am nächsten Tag wollte er ein bisschen flechten aber es ging wieder nicht. Er musste immer an diese Frau denken. „ Was denkt die eigentlich. Und ich werde ihr doch einen Korb geben. Aber ich kann ihr gar keinen Korb geben, wenn ich es nicht schaffe einen zu flechten.“
Die Frau kam wieder in die Werkstatt von Achim. „ Und sind sie schon angefangen mit dem Korb.“ „ Nein, ich habe auch noch andere Arbeiten zu machen.“ „Geben sie es doch zu. Sie können es nicht, ich meine mir einen Korb geben. Sie können ja noch nicht mal einen flechten für mich.“ „ Und ob ich das kann. In vier Arbeitstagen haben sie ihren Korb. Und zwar kriegen sie sogar zwei von mir.“ „ Das werden wir ja sehen.“ sagte die Frau.
Achim saß ganz schön in der Tinte. Er konnte nicht mehr flechten und dann hat er der Frau auch noch gesagt, dass er in vier Tagen den Korb zu Ende geflochten hat.
Aber Achim dachte sich. „Ich muss das ganze als Therapie sehen. Wenn ich den Korb doch flechten kann, dann wird diese Frau aber gucken. Und er musste an seine Ex Frau denken. Und was er alles mitgemacht hatte mit ihr. Und er verglich diese Frau mit seiner. Und er dachte: „Wenn ich dieser Frau widerstehe dann habe ich vielleicht auch die Chance die schlimmen Zeiten, die ich mit meiner Frau hatte besser zu vergessen. Und mich dann wieder öffnen kann zu einer neuen Beziehung. Und er dachte immer daran. „ Wenn ich diesen Korb zu flechten schaffe, dann habe ich das Trauma vielleicht überwunden.“
Und mit diesen Gedanken ging er am nächsten tag frisch ans Werk. Und es klappte. Er fing an zu flechten und auf einmal wusste er ganz genau wie es gehen musste. Und vier Tage später war der Korb fertig. Immer wieder dachte er an seine Frau und war durch das Korbflechten wie in einer Therapie.
Als die Frau nach vier Tagen zu ihm kam ging sie fröhlich hinein in der Annahme, dass sie keinen Korb von ihm kriegen würde. Doch auf einmal kam er aus seiner Werkstatt und gab ihr einen Korb der tadellos geflochten war und er sagte: „Ich wollte ihnen einen Korb geben.“ „ Wie haben sie denn das hingekriegt, vor vier Tagen konnten sie doch gar nicht mehr flechten. Aber mir können sie trotzdem nicht widerstehen, wollen wir wetten.“ Die Frau fing an sich auszuziehen aber in dem Moment kam eine andere Kundin in die Werkstatt. Sie ging hinein und sagte






„ Ich störe wohl.“ „ Ja sagte die andere Frau. Die Werkstatt ist geschlossen. Da sehen sie doch.“ Doch Achim sagte zu der Kundin: „ Kommen sie ruhig herein. Die Werkstatt ist natürlich noch geöffnet. Ich wollte dieser Frau nur noch einen Korb geben und dann wollte die Frau auch schon gehen.“ Empört sagte die Frau. Das ist mit noch nicht vorgekommen und verließ die Werkstatt. Und Achim sagte hinter ihr her: Jetzt haben sie doch zwei Körbe von mir gekriegt. Das hätten sie wohl nicht gedacht.“
Und tatsächlich nach diesem Ereignis war Achim therapiert und zwei Jahre später heiratete er erneut und hatte eine liebe, nette und hübsche Frau gefunden.

Sonntag, 5. Juli 2015

Sommerhitze








Sommerhitze

Wenn es im Sommer schön warm ist, dann freuen sich fast alle Menschen über das schöne Wetter. Ich spreche dabei von Temperaturen von ca. 26° C. Aber wenn man eine Gradzahl von einer Außentemperatur von 38° und im Wohnzimmer direkt unter dem Dach eine Gradzahl von 30 ° C misst, dann ist der Sommer bei solch hohen Temperaturen nicht mehr schön. Ich kann da nur von mir sprechen. Andere werden das wieder anders sehen.
Ich nehme starke Tabletten für die Psyche und außerdem bin ich noch Diabetiker Typ 1, also spritze jeden Tag Insulin. Außerdem trage ich mit meinen 44 Jahren schon ein Gebiss und trage Hörgeräte.
Da ich auch sehr viel schwitze muss ich meine Hörgeräte immer rein und wieder rausnehmen. Immer wenn ich die Hörgeräte wieder im Ohr hatte schwitze ich so doll, dass meine Haare klitschnass waren und damit die Hörgeräte nicht nass wurden tat ich sie heraus, bevor die empfindlichen Hörgeräte kaputt gingen. Nun musste ich aber alles lauter stellen um etwas zu hören. Schließlich tat ich die Hörgeräte gar nicht mehr in die Ohren und verstand sehr wenig, wenn mein Papa und meine Lebensgefährtin mit mir sprachen, oder ich musste mehrmals nachfragen, was sie was gesagt hatten.
Mit meinem Gebiss war es auch nicht besser. Als ich eine Unterzuckerung hatte und Süßigkeiten essen musste damit der Zucker wieder höher ging, musste ich erst das Gebiss herausnehmen damit den Schokoriegel essen konnte, weil sonst der Schokoriegel an dem Gebiss klebte.
Die Rollläden waren den ganzen Tag herunter gelassen wegen der Hitze. Man konnte nicht mehr nach draußen gucken und musste, wenn man lesen wollte Licht anmachen. Auf den Balkon konnte man sich nicht setzen, weil es viel zu heiß war. Es ist Sommer und man sitzt drinnen und die Rollläden sind den ganzen Tag herunter.
An Sport war nicht zu denken bei diesen Temperaturen wegen des Kreislaufs. Man konnte nicht viel machen. Und alles machten wir drinnen. Im Hochsommer. Gott sei dank soll es sich langsam abkühlen in ein paar Tagen. Sommer finde ich wirklich gut. Aber bei solchen Temperaturen ist es eine Tortur. Ich kann jetzt nur von mir ausgehen und wie gesagt bei diesen extremen Temperaturen.
Aber trotz alledem hoffe ich, dass wir noch viele schöne, warme Sonnentage kriegen. Aber nicht mit fast 40 Grad sondern angenehme Temperaturen bei ca. 25-27 °C
Trotz alledem wünsche ich Allen noch einen schönen Sommer und ich hoffe, das es nicht vielen Leuten so ergangen ist wie mir an den heißen Tagen.

Samstag, 30. Mai 2015

Pedros Abenteuer 13 ( Der Braunbär)









                                                       Pedros Abenteuer 13

Der Braunbär

Pedro, der kleine Zirkusjunge hat seiner Freundin Anabella ein Stofftier geschenkt, und zwar einen braunen Bären. Anabella schmust den ganzen Tag mit ihrem Kuscheltier. Pedros Vater, der Zirkusdirektor Salvatore Zappo, hat auch zwei Bären in seinem  Zirkus. Braunbären. Es sind noch sehr junge Tiere, kleine Bären. Aber sie sind schon groß genug und damit auch gefährlich. Schließlich sind es Wildtiere. Anabella spielte aber sehr gerne mit den kleinen Bären. Und auch Pedro hatte gefallen an den kleinen Bären. Es ging auch sehr lange alles gut.
Aber eines Tages, als Pedro und Anabella mit den Bären wieder einmal spielten, wurde ein Bär ungemütlich und schlug mit seiner Tatze auf Pedro ein. Pedro lief sofort zu seinem Vater und nahm Anabella auch gleich mit. Pedro blutete ein wenig. Aber so schlimm wie es erst aussah war es dann doch nicht. Pedro kriegte ein Verband um seinen linken Unterarm und ein paar Tage später ging es ihm schon wieder gut. Aber sein Vater, Salvatore Zappo wollte nicht mehr, dass Pedro und Anabella mit den Bären spielten. Die ersten Tage hielten sich die beiden auch daran, aber eines Tages spielten sie doch wieder mit den Bären. Heimlich. Die erste Zeit ging auch alles gut. Aber dann schlug der Bär, der auch Pedro schon verletzt hatte wieder zu. Aber dieses Mal traf er Anabella. Anabella weinte sofort und schrie etwas auf. Pedro hatte Angst um Anabella und er ging mit ihr sofort zu seinem Vater. „ Habt ihr wieder mit den Bären gespielt, dass solltet ihr doch nicht mehr machen. Aber jetzt kriegt Anabella auch erst einmal einen Verband um den Arm.“ „ Au, “ sagte Anabella, als ihr der Verband umgetan wurde. „ Jetzt spielt ihr aber nicht mehr mit den Bären, versprochen.“ „ Ja, das verspreche ich dir, Papa.“ Pedro war aber trotzdem traurig, dass er nicht mehr mit den Bären spielen durfte. Er ging über den Zirkusplatz mit hängendem Kopf. So ging das ein paar Tage lang.
Aber Pedros Vater konnte nicht mehr mit ansehen, wie traurig Pedro den ganzen tag über war. Salvatore Zappo fuhr mit dem Auto in die Stadt und kaufte für Pedro etwas. Als er wieder auf dem Zirkusplatz war ging er zu Pedro und schenkte ihm einen Stofftierbraunbären, der größer war als Pedro selbst. Pedro kriegte leuchtende Augen und auch Anabella kriegte von Salvatore Zappo so einen großen Stofftierbären. Auch Anabella lachte über das ganze Gesicht. „ Mit diesen Bären könnt ihr nun spielen so viel ihr wollt. Die tun euch nicht weh.“
„ Danke Papa, “ sagte Pedro. „ Schön, dass du nicht mehr traurig bist, Pedro. Dann geht es mir auch gleich wieder besser. Stofftierbären sind nun mal bessere Spielkameraden als echte Bären, nicht wahr, Pedro.“ „ Da hast du Recht, Papa.“ Und Pedro und Anabella waren wieder glücklich und zufrieden.       

Freitag, 29. Mai 2015

Pedros Abenteuer 12 ( Das kitzelige Pony)









                                                        Pedros Abenteuer 12


Das kitzelige Pony

Pedro, der kleine Zirkusjunge und seine Freundin Anabella wollten unbedingt reiten lernen. Pedros Vater Salvatore Zappo hatte ein paar Ponys, mit denen er eine neue Dressur einüben wollte. Ein Pferd humpelte ein bisschen und Salvatore hatte den Verdacht, dass das Hufeisen nicht mehr richtig saß bei dem Pony. So rief er den Schmied an, damit der, Salvatores Pferd neu beschlagen konnte. Pedro wollte aber unbedingt reiten lernen und seine Freundin Anabella auch. „ Papa, du hast doch gesagt, dass Anabella und ich heute reiten lernen dürfen.“ „ Erst muss das Pony neue Hufeisen bekommen. Das ist jetzt wichtiger als reiten. Aber wenn das Pferd beschlagen wurde, dann könnt ihr reiten lernen.“
Pedro war erst einmal zufrieden gestellt. Aber das Beschlagen des Ponys stellte sich schwieriger vor als gedacht. Denn immer wenn der Schmied das Bein von dem Pony zum Beschlagen hoch halten wollte, schlug dieses mit dem Bein aus. Es war nichts zu machen, der Schmied kriegte einfach kein neues Hufeisen unter die Hufe des Pferdes. Schließlich sagte der Schmied: „Bevor ich noch einen Tritt kriege von ihrem Pony, gebe ich auf:“ „ Aber was heißt denn das, guter Mann?“ fragte der Zirkusdirektor Salvatore Zappo. „ Das können sie doch nicht machen. Mein Pony muss neu beschlagen werden:“ „ Meine Gesundheit ist mir lieber, “ sagte der Schmied und wollte schon wieder gehen. Pedro, der sich das ganze angeguckt hatte, sagte zu seinem Vater: „ Papa, wenn ich es hinkriege das der Schmied unser Pony beschlagen kann, darf ich dann mit Anabella reiten lernen.“ „ Aber sicher doch, Pedro. Pedro sagte zu dem Schmied: „ Ich hebe die Fesseln des Ponys an und halte es fest und sie können dann das Pferd beschlagen.“ „ Wenn du meinst, Junge. Aber beschwer dich nicht, wenn du einen Tritt abbekommst:“ „ Lassen sie mich mal machen.“ Pedro hob die Fesseln des Pferdes an und hielt sie fest. Der Schmied staunte nicht schlecht und fing an das Pony mit neuen Hufeisen zu beschlagen. Nachdem alle vier Hufe beschlagen waren sagte der Schmied zu Pedro: „ Wie hast du das denn geschafft, Junge.“ „ Das bleibt mein Geheimnis,“ und lachte. Als der Schmied wieder weg war sagte Salvatore Zappo zu seinem Sohn: „ Aber mir und Anabella verrätst du doch den Trick, oder?“ „ Aber nur wenn du uns auch reiten lässt mit dem Pony.


















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„ Aber das habe ich doch schon versprochen.“ „O.K., weil ihr es seid sage ich euch, wie ich das geschafft habe. Das Pony ist einfach nur kitzelig. Und hat deshalb nicht still gehalten bei dem Schmied. Aber ich habe es nicht gekitzelt und so konnte der Schmied in Ruhe das Pferd beschlagen.“ „ Bravo, Pedro, “ sagte Salvatore Zappo zu seinem Sohn. „ Jetzt kannst du mit Anabella zusammen reiten lernen.“ Anabella und Pedro waren zufrieden und sie ritten auf dem kitzeligen Pony bis zum Sonnenuntergang.

Pedros Abenteuer 11 ( Der störrische Esel)









                                                     Pedros Abenteuer Teil 11


Der störrische Esel


Pedro, der kleine Zirkusjunge war schon sehr gespannt auf die fünf Esel die sein Vater, der Zirkusdirektor Salvatore Zappo, von einem befreundeten Zirkus abgekauft hatte für seinen eigenen Zirkus. Pedro und seine Freundin Anabella standen am Eingang vom Zirkusplatz und warteten darauf, dass die Esel gebracht wurden. Sie warteten schon eine ganze Weile bis auf einmal zwei Wagen mit Anhänger auf den Zirkusplatz fuhren. „ Das müssen die Esel sein, “ sagte Pedro zu Anabella. Sie liefen hinter den Wagen her. Und tatsächlich als die Wagen anhielten, ließen die Männer die fünf Esel heraus und brachten sie in die Ställe, die Salvatore Zappo extra vorbereitet hatte. Die Wagen fuhren wieder weg und Pedro und Anabella schauten sich erst einmal die Tiere ganz genau an. „ Das sind aber schöne Tiere, “ sagte Anabella zu ihrem Freund Pedro. „ Das finde ich auch. Aber die schreien auch ganz schön, “ sagte Pedro. „ Vielleicht haben sie Hunger.“ „ Da könntest du Recht haben, Anabella. Komm wir holen ihnen Futter.“ Die beiden versorgten die Esel mit Heu und ein paar Möhren.
Am nächsten Tag wollte Salvatore Zappo das erste Mal mit den Eseln eine Zirkusnummer einüben. Aber dabei gab es ein Problem. Es war ein Esel dabei, der etwas störrisch war. Etwas war noch milde gesagt. Es war auch noch das Leittier von den fünf Eseln. Und er wollte einfach nicht in das Zirkuszelt und in die Manege gehen. Salvatore schob und drückte den Esel was das Zeug hält, aber der Esel ging keinen Zentimeter weiter. „ Was mache ich jetzt nur?“ fragte sich Salvatore selbst. „Ich kann so mit den Eseln nicht arbeiten.“ Pedro hatte sich das ganze von weitem angeguckt und musste lachen. „ Pedro. Bitte lach doch nicht so, “ sagte Salvatore „ Weißt du nicht was, wie ich den störrischen Esel in die Manege kriege?“ Pedro ging mit Anabella zu dem Esel und sagte zu seinem Vater: „ Ich habe da vielleicht eine Idee.“
Pedro ging weg und kam nach ein paar Minuten später mit einer kleinen selbst gebastelten Angel wieder an dem eine Möhre hing. „ Und nun Pedro, was hast du vor?“ fragte Salvatore seinen Sohn. „ Warte es ab, Papa. Hilf mir mal auf den Rücken von diesem Esel.“ Salvatore hob Pedro auf den Rücken des störrischen Tieres. Pedro hielt seine Angel mit der Möhre vor die Schnauze des Esels. Und plötzlich bewegte sich der Esel.

















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Angezogen von dem Duft und der schönen Farbe der Möhre ging der Esel immer weiter. „ Pedro, du bist der Beste. Und weil der Esel nun nur noch mit Pedros Möhre sich bewegte, baute Salvatore Pedro mit in die Eselnummer ein. Und an dem Abend der ersten Vorstellung kündigte Salvatore bei den Zuschauern die Eselnummer folgendermaßen an. „ Und nun verehrtes Publikum sehen sie meinen Sohn Pedro mit der Eselnummer die da heißt: Der störrische Esel“ Als Pedro mit den Eseln hereinkam mit der Angel vorneweg war das Publikum so begeistert dass es tosenden Applaus gab. Und von nun an war diese Eselnummer mit Pedro ein fester Bestandteil der Vorführung. Anabella war so stolz auf ihren Pedro, dass sie ihm nach der ersten Eselnummer einen Kuss auf die Wange gab. Pedro wurde ganz rot im Gesicht und sagte: „ Wau, was so ein störrischer Esel doch alles bewirken kann.