Sonntag, 2. November 2014

Tierauffangstation " Löwenherz", Südafrika






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                         Tierauffangstation „ Löwenherz“, Südafrika

Thomas Baum ist seit einem Jahr Tierarzt und arbeitet im Zoo Hannover. Seit seiner Studienzeit wohnt er hier in Niedersachsen. Er hat seine Doktorarbeit mit Bravur abgeschlossen. Der Zoo in Hannover war stolz auf ihren Dr. Baum. Er hatte hier auch wirklich gute Kollegen. Trotzdem fühlte er sich nicht richtig aufgehoben in einem Zoo. Die Arbeit war zu eintönig. Thomas Baum war mehr ein Draufgänger. Er mochte die Tiere in der freien Wildbahn lieber, als in Käfigen eingesperrt. Das war im klar geworden als er vor einem Jahr eine Safari in Afrika mit gemacht hatte. Er war fasziniert von der Weite des Landes von der unberührten Natur und den wilden Tieren. Seitdem träumte er von einer beruflichen Chance in Afrika. Thomas Baum hat während seines Studiums die Tierärztin Anke Bach kennen gelernt. Sie arbeitet ebenfalls im Zoo Hannover. Sie ist mit Thomas schon eine ganze Zeit zusammen. Sie weiß von seinem Traum von Afrika, aber sie ist nicht so begeistert von der Wildnis und den wilden Tieren. Er versucht die ganze Zeit schon, seit sie zusammen sind, sie von Afrika zu überzeugen, aber bislang ohne Erfolg. Die beiden wohnen noch nicht zusammen, so dass Anke auch einmal Ruhe vor Thomas Überzeugungskünsten hat. Er geht ihr schon sehr auf die Nerven in letzter Zeit. Er wartet nämlich Antwort auf einen Brief, den er schon seit langem weggeschickt hatte. „ Hoffentlich antworten die bald aus Pietersburg.  Ich möchte endlich wissen wo die Reise für mich hingeht. Willst du nicht doch mit kommen, Anke.“ „ Flieg du ruhig nach Südafrika. Ich mag die Tiere lieber wenn ein Gitter oder eine Scheibe zwischen ihnen und mir ist. Wie stellst du dir das eigentlich vor wie das zwischen uns weitergeht?“ „ Ich werde dich so oft wie möglich besuchen kommen, Anke.“ „Und das reicht dir?“ „Dir nicht?“ „ Mir reicht das nicht, Thomas. Ich wollte mit dir einmal zusammen ziehen und jeden Tag mit dir zusammen sein.“ „ Das hast du mir noch nie so gesagt, Anke.“ „ Weil du seit Monaten nur noch von Afrika redest.“ „ Ich werde dir jeden Tag schreiben. Aber am besten ist es wenn du mit kommst.“ Ich möchte aber nicht nach Pietersburg. Mir gefällt es hier in Hannover.“ „ Aber wir bleiben doch zusammen?“ „
Ich liebe dich und da wird sich auch durch eine weite Distanz zwischen Deutschland und Afrika nichts dran ändern. Wir können uns ja schreiben und twittern. Und wenn ich Urlaub habe komme ich dich besuchen.“ „ Ich liebe dich auch, Anke,“ sagte Thomas und küsste seine Freundin. Sie umarmte ihren Thomas und sagte, „ dass du dir aber auch unbedingt Pietersburg aussuchen musstest.“







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„ Woanders gibt es keine Wildnis mit diesen wilden Tieren nicht mehr. Und ich freue mich auf Abenteuer und Erlebnisse.“ „ Hauptsache unsere Liebe hält, und du bist glücklich da in Afrika. Vielleicht komme ich ja mal nach.“ „ Wirklich? Das wäre wunderbar, Anke. Stell dir vor, wir beide in Afrika.“ „ Vielleicht, sagte ich. Ich vermisse dich jetzt schon, Thomas.“
„ Wir schreiben uns und telefonieren jeden zweiten Abend miteinander.“
Die nächsten Tage waren spannend für Thomas und Anke. Der Antwortbrief aus Südafrika konnte jeden Tag ankommen. Eines morgens als Thomas am Eingang des Zoos auf Anke wartete wusste sie schon, als sie auf ihn zuging, es hat sich was getan. „ Anke, ich habe einen Brief bekommen aus Pietersburg.“ „ Und was steht drin, hast du den Job?“ „Ja, ich habe den Job in Südafrika  bekommen. In 2 Wochen werde ich in Pietersburg erwartet.“ „ Das freut mich für dich, Thomas.“ „ Was ist los?“ „ Ich lasse dich nicht so gerne gehen, dass weißt du ja, aber ich freue mich trotzdem für dich.“ Thomas hatte schon bevor er und Anke ein Paar waren, vor in Afrika zu arbeiten, und die Bewerbung hatte schon in Pietersburg auf dem Tisch gelegen, da kannte Thomas Anke noch gar nicht. Die beiden hatten sich auf der Arbeit wieder getroffen, und waren beide sofort verliebt. Thomas hatte Anke sofort von seinen Plänen erzählt, aber das war ihr egal. Sie wollte nur noch mit Thomas zusammen sein. Das Thomas vielleicht bald in Afrika arbeiten würde, das hatte sie die ganze zeit verdrängt, aber als er dann sagte, dass er in 2Wochen in Pietersburg im Krüger National Park die Arbeit beginnen konnte, da wurde ihr erst richtig klar, dass ihr Thomas weit weg von ihr sein würde. Sie könnten sich eine ganze Zeit nicht mehr sehen
Auch Thomas hatte ein lachendes und ein weinendes Auge. Natürlich freute er sich auf die Arbeit als Tierarzt in Afrika, aber er war immer noch richtig verliebt in Anke und mehr noch es war schon richtige Liebe. Aber was sollte er machen. Es war schon immer sein Traum in Afrika zu leben und zu arbeiten. Am liebsten würde er ja Anke mitnehmen, aber sie war nicht so begeistert von Afrika. Sie wohnt gerne in Hannover. Afrika das wäre ein richtiges Abenteuer. Für Thomas konnte sie sich das vorstellen, aber nicht für sich selbst. Zumindest jetzt noch nicht. Vielleicht später einmal. Die nächsten zwei Wochen waren sehr schmerzlich für beide. Auch Thomas würde Anke vermissen, dass war ihm klar. Schließlich liebte er sie.
Aber er hatte so ein Verlangen nach Afrika, das die Sehnsucht nach diesem Land größer war als alles andere. Er wusste das es mit Anke ernst war, auch von seiner Seite aus, aber entscheiden zwischen ihr und Afrika brauchte er sich nicht, für ihn war Afrika immer ein Ziel gewesen und dieses Ziel hatte er nun bald erreicht. Er hoffte immer noch das Anke doch noch Lust bekam mit ihm nach Afrika zu gehen.






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Ein Tag bevor der Flug Richtung Afrika ging, war Thomas bei Anke zu Hause. Sie hatte für ihn gekocht und sie wollte ihn auch morgen früh zum Flughafen bringen. Um 8 Uhr ging der Flieger ins Abenteuer. „ Ich werde dich jeden zweiten Abend anrufen und wir werden uns über Internet sehen können und mit einander reden.“ „ Ich möchte dich aber auch mal drücken oder küssen.“ „ Ich lieb dich doch auch, Anke. Ich verspreche dir das ich im Urlaub zu dir nach Hannover fliegen werde und wenn du willst, kannst du mich ja auch mal besuchen.“
Es wurde an dem Abend viel geweint und sich unterhalten, gekuschelt und geküsst. Am nächsten morgen brachte Anke, Thomas zum Flughafen. Es war ein tränenreicher Abschied und Anke winkte ihrem Thomas noch einmal zu, als er in die Maschine einstieg. Auch er winkte noch einmal und ging dann in das Flugzeug. Sie schaute dem Flieger noch so lange nach, bis er in der Ferne verschwand. Er wollte sie sofort anrufen, wenn er ankommt in Johannesburg, wo der Flughafen in Südafrika sich befand. Thomas saß im Flieger und hatte ein mulmiges Gefühl. Hoffentlich hielt die Liebe mit Anke. Sie fuhr mit ihrem Auto wieder nach Hause und danach zur Arbeit in den Zoo. Thomas war eingeschlafen ungefähr über dem Mittelmeer. Er träumte von Löwen und Zebras und Elefanten. Er träumte von Buschmännern mit Speeren und grässlichen Masken auf dem Gesicht. Die Buschmänner griffen Thomas mit ihren Speeren an, der lief vor ihnen weg und genau in die Richtung wo die Löwen warteten. Er wusste nicht mehr wo er hinlaufen sollte. „Herr Baum“ sagte leise eine Stimme. Und wieder „Herr Baum, wir landen gleich.“ Erst jetzt wurde Thomas wieder wach. „Sie müssen sich anschnallen, wir landen gleich.“ Thomas dachte er läge zu Hause im Bett, bis er richtig wach war. Da wusste er dass er in Afrika angekommen sein muss. Sein erster Gedanke war wie es Anke wohl ging. Als er ausstieg auf dem Flughafen und an dem Taxistand ankam, sah er einen jungen Afrikaner, der ein Schild hochhielt auf dem „Mr. Baum“ draufstand. Er ging zu dem jungen Mann und sagte: „ Ich bin Thomas Baum.“ „ Herzlich willkommen in Afrika. Mein Name ist Benny. Ich komme von der Auffangstation „ Löwenherz“. Ich soll sie dort hin fahren. Darf ich ihnen das Gepäck abnehmen.“ „ Das schaff ich schon, danke. Wie lange fahren wir.“ „ Eine halbe Stunde etwa Mr. Baum.“ Auf der Fahrt nach Pietersburg unterhielten sich Thomas und Benny ein bisschen. Thomas fand dass Benny schwer in Ordnung war und die beiden lernten sich etwas kennen. Als Benny mit Thomas an der Auffangstation „ Löwenherz“ ankam, standen ein paar Angestellte um Thomas willkommen zu heißen. Er war schwer beeindruckt von der freundlichen Begrüßung.









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Er lernte die Köchin der Tierstation kennen, Luisa. Die kleine dunkelhäutige Frau lachte Thomas an und sagte: „ Es freut mich sie kennen zu lernen. Ich koche für sie. Und ich kümmere mich um sie und putze ihre Wohnung. Die Wohnung zeige ich ihnen gleich.“ „ Vielen Dank, ich freue mich auch sie kennen zu lernen.“ Danach stellten sich zwei Tierpfleger vor einmal Sammy und dann der Hauptpfleger Helmut Laube. Helmut ist auch ein Deutscher. Er arbeitet aber schon seit fünf Jahren auf der Tierauffangstation „ Löwenherz.“ Helmut sagte: „ Wenn Luisa ihnen ihre Wohnung gezeigt hat, danach kommen sie mit Luisa in das Büro. Ich werde sie dann ein bisschen herumführen auf unserer Station und ihnen die Tiere und die Anlage zeigen.“ „ Sehr schön, Helmut. Ich darf doch Helmut sagen?“ „ Ja. Wir Duzen uns hier alle auf der Station. Es ist alles sehr familiär hier. Sie werden sich hoffentlich schnell einleben hier.“ „ Danke, Helmut.“ Luisa ging mit Thomas zu dem Hauptgebäude von der Station. „ Bitte kommen sie. Das ist ihr neues zu Hause. Zumindest von außen. Wie gefällt ihnen das Gebäude, Thomas.“ „ Das gefällt mir sehr gut, Luisa. Die weiße Fassade sieht sehr schön aus. Das sieht sehr groß aus das Gebäude.“ „ Ja, das ist es auch. Alle die hier arbeiten, wohnen auch hier. Auch ich. Und es ist sehr schön hier, Thomas. Ehrlich.“ „ Das glaube ich ihnen Luisa. Wenn alle hier so nett sind wie sie, dann fällt es mir bestimmt nicht schwer mich einzugewöhnen.“ Oh vielen Dank, Thomas. Ich finde sie auch sehr nett. Wie alt bist du, Thomas, 25?“ „ Sie können aber gut schätzen. Es stimmt ich bin 25 Jahre alt.“ Dann haben sie ja noch alles vor sich. Haben sie eine Frau?“ Frau nicht, aber ich habe eine Freundin in Hannover. Anke heißt sie.“ „ Warum ist sie nicht mitgekommen?“ „ Sie ist nicht so abenteuerlustig wie ich. Sie hat Angst vor wilden Tieren, die in der Freiheit sprich in der Wildnis leben. Sie arbeitet im Zoo Hannover. Dort haben wir uns auch kennen gelernt. Sie ist ebenfalls Tierärztin. Ich liebe sie, aber nach Afrika zu gehen das war schon sehr lange geplant von mir. Lange bevor wir ein Paar wurden. Ich telefoniere heute Abend mit ihr“ „ Dann grüßen sie ihre Anke schön von Luisa.“ „ Das werde ich machen. Danke Luisa.“ So, nun will ich ihnen aber ihre Wohnung zeigen.“ Die beiden gingen in das Hauptgebäude und Luisa führte Thomas in die erste Etage. Vorher gingen sie durch eine große Eingangshalle. Die Halle war sehr großräumig und ein paar Türen verteilten sich in der Halle und es standen Stühle und Sessel in der Halle am Rande angeordnet. „ Hier treffen sich immer alle vor der Arbeit. Und hier wird auch besprochen, was am Tag zu tun ist, Thomas. Und diese Tür da hinten, da ist das Büro der Station „Löwenherz“.  Luisa zeigt auf die rechte Tür, wenn man in die Halle von draußen kam.





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 „Da gehen wir hinein, wenn ich ihnen ihr Zimmer gezeigt habe.“
Luisa zeigte Thomas seine Wohnung. Und er war sehr sprachlos. Neben einem Schlafzimmer, hatte die Wohnung ein Wohnzimmer, ein Badezimmer mit Toilette und Dusche. Außerdem eine kleine Küche. Thomas hatte mit zwei Zimmern gerechnet. „ Und wie gefällt ihnen die Wohnung, Thomas.“ „ Sehr gut, Luisa. Ob ich mich wohl ein bisschen hinlegen könnte jetzt, Luisa. Ich bin von dem Flug noch sehr schlapp und müde.“ „ Aber sicher, Thomas. Ich sage Helmut bescheid. Und wenn sie sich wieder fit und frisch fühlen, kommen sie einfach ins Büro. Im Büro ist immer jemand Tag und Nacht.“ „ Danke Luisa.“ Als Luisa aus der Wohnung gegangen war, legte sich Thomas sich etwas schlafen. Aber er schlief nicht lange da klingelte sein Handy. Er wurde wach und erschrak. „ Ach, Gott. Ich habe Anke ganz vergessen anzurufen.“ Sagte er zu sich selber. Er nahm das Gespräch entgegen und sagte gleich, ohne zu gucken wer es war, „ Anke es tut mir leid. Ich habe vergessen anzurufen, als ich angekommen bin.“ „Macht doch nichts Thomas. Hauptsache ich weiß jetzt, dass es dir gut geht. Dir geht es doch gut?“ „ Ja, mir geht es gut, Anke. Und dir auch?“ „ Jetzt ja. Ich habe mir ein bisschen Sorgen gemacht.“ „ Entschuldigung.“ „ Angenommen. Aber jetzt erzähl erst einmal, wie ist auf der Station „ Löwenherz“? „ Sehr schön. Die Leute sind sehr nett hier und ich soll dich auch schon grüßen von der Köchin Luisa. Ich habe ihr von uns erzählt und sie ist sehr nett. Sie ist in einem Alter, sie könnte meine  Mutter sein. Luisa hat mir meine Wohnung gezeigt.“ „ Und, wie ist die Wohnung?“ „ Super, Anke. Ich kann duschen, ich habe eine eigene Toilette Ein Schlafzimmer, eine kleine Küche, die ich wohl nicht brauchen werde, da Luisa kocht. Und ein Wohnzimmer habe ich auch noch. Was sagst du dazu?“ „ Das hört sich gut an, Schatz. Und wann fängst du an zu arbeiten?“ „Ich schätze gleich morgen früh. Weißt du was, ich rufe später noch einmal zurück. Dann erzähle ich dir alles was ich schon und was ich noch erleben werde. Ich liebe dich. Bis nachher, Anke.“ „Bis nachher. Tschüß Thomas.“
Anke war erst einmal beruhigt, dass ihr Freund Thomas gut angekommen war. Thomas versuchte noch mal einzuschlafen, aber so richtig kam er nicht mehr zur Ruhe. Er stand auf vom Bett und wollte sich im Büro melden. Als er in das Büro kam saß Helmut auch in diesem und eine weiße junge Frau, die sich mit Renate vorstellte und die Sekretärin für dieses Büro. „ Renate weiß fast immer alles, hier gehen wir hin um uns ab und an zu melden. Renate weiß genau wo, wann und wer gerade da oder dort ist.“ „ Ich heiße Thomas. Ich komme aus Hannover. Sie sehen auch so aus als wären sie nicht von hier.“ „ Ich komme aus Bielefeld.
Ich glaube, dass ist gar nicht so weit weg von Hannover.“








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„ Wie lange arbeitest du schon auf „ Löwenherz“. „ Seit drei Jahren. Es ist schön hier. Vor allem im Krüger Nationalpark. Aber den wirst du ja bald genau kennen lernen Thomas. Ich glaube wenn man dort arbeitet, sieht man nicht so viel von der Schönheit der Natur, sagen unsere Tierfänger jedenfalls immer. Und sie als Tierarzt, müssen sich ja auch auf ihre Arbeit konzentrieren.“ „ Ich arbeite sehr gerne als Tierarzt.“ „ Wollen sie jetzt, dass ich ihnen die Auffangstation zeige, Thomas,“ „ Ja gerne, Helmut. Ich möchte mir doch einmal ein Bild von meiner neuen Arbeit machen.“ „ Dann kommen sie mal mit.“ Helmut zeigte Thomas die gesamte Auffangstation. Angefangen bei den Elefantengehegen bis zu den Affenkäfigen und  den Nashörnern, die Löwen- und die Leopardengehege. Alles gleich zu erfassen war für Thomas sehr schwierig, bei der Größe der Auffangstation. Sie waren eine gute halbe Stunde unterwegs in der Tierstation und sie waren noch nicht ganz durch. Aber nach weiteren 30 Minuten hatte Thomas alles gesehen. „ Vielen Dank für die Führung durch die Station, Helmut.“ „ Und wie gefällt ihnen unsere Station so, Thomas?“ „ Sehr gut. Die „Löwenherz“ ist gut in Schuss. Die Tiere sehen gut gepflegt und sauber aus.“ „ Danke für das Kompliment, Thomas. Ich lege auch sehr viel wert auf  Sauberkeit.“ „ Das gefällt mir Helmut.“ Nach der Führung durch Helmut ging Thomas zusammen mit ihm in die Gemeinschaftsküche der Auffangstation. Als sie dort ankamen roch es schon gut. Luisa, die Köchin hatte Hühnchen mit Reis für alle gekocht. Jetzt war Thomas zum ersten Mal mit beim Essen. Alle waren gekommen. Sie aßen oft zusammen. Es war wie eine große Familie, so hatte Thomas das Gefühl. „ Ich habe noch gar keinen Tierfänger kennen gelernt.“ „ Die Tierfänger wohnen und essen hier auch nicht  Sie kommen alle samt aus dieser Gegend und haben meist Familie und fahren zum Feierabend nach Hause,“ erklärte Luisa. „ Wir sind froh, dass die Tierfänger hier nicht mit wohnen. Da sind ganz schöne Rüpel mit bei. Die haben teilweise kein benehmen. Aber die Arbeit machen sie scheinbar gut, sagt Helmut immer.“ „ Dann lerne ich die Tierfänger morgen kennen,“ fragte Thomas. „ Ja, genau. Ich werde dich bei ihnen vorstellen,“ sagte Helmut zu Thomas. „ Luisa hat übrigens nicht übertrieben, aber man wird ganz gut mit ihnen fertig, wenn man sie richtig angeht. Wenn du einmal Probleme bekommst mit ihnen, dann sag mir ruhig bescheid. Ich werde sie mir dann vorknöpfen, Thomas.“ „ Vielen Dank
dass du mir helfen willst. Wenn ich mal nicht mit einem zurechtkomme dann wende ich mich an dich, Helmut. Übrigens Luisa das Essen schmeckt klasse.“ „ Danke, Thomas.“ „Luisa kocht immer so gut,“ sagte Benny, der etwas ruhiger zu sein schien. „ Ach Benny. Du bist der beste von allen. Ach übrigens, Thomas. Nach dem Abendbrotessen machen alle wozu sie Lust haben.






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Wir haben ein Spielzimmer mit Gesellschaftsspielen und ein Fernsehzimmer. Aber wenn sie sich zurückziehen wollen ist das auch möglich. Einen Fernseher haben sie in ihrer eigenen Wohnung im Wohnzimmer. Aber wenn sie mal Gesellschaft brauchen, können sie gerne ihn die Gemeinschaftsräume kommen.“ „ Vielen lieben dank, ihnen allen. Sie machen es mir wirklich leicht, dass ich mich schnell einlebe hier. Sie sind sehr nett alle. Ich werde für heute erst einmal mich zurückziehen. Ich möchte noch mit meiner Anke telefonieren. Wenn ich mich einmal mit ihr im Internet unterhalte könnt ihr euch ja mal in der Kamera zeigen und meine Anke könnt ihr auch sehen. Gut dass es so etwas heute schon gibt.“ „ Und das funktioniert?“ fragte Luisa ungläubig. „ Ihr könnt meine Anke sehen und auch mit ihr sprechen. Aber heute sage ich schon mal gute Nacht für alle.“ „ Gute Nacht, Thomas,“ sagten alle aus einem Mund.  
Thomas zog sich in seine Wohnung zurück. Er legte sich auf das Bett und rief noch einmal bei Anke an. Er erzählte er ihr wie nett sie hier alle sind. Dann hat er ihr auch noch von der Autofahrt von Johannesburg bis Pietersburg zu der Tierstation „ Löwenherz“ erzählt. Was er dabei alles gesehen hat. Er telefonierte mit Anke bis spät am Abend. Danach legte er sich auf das Sofa im Wohnzimmer und guckte ein bisschen Fernsehen. Aber er wurde dann schon bald sehr müde und legte sich schlafen. Er hatte ganz vergessen zu fragen, wann die Arbeit anfing auf der Tierstation. Er stellte sich auf 6.30 Uhr den Wecker. Wenn er dann gleich aufstand und sich frisch machte dann kam er bestimmt nicht zu spät, dachte er.
Am nächsten morgen wurde er von seinem Wecker erbarmungslos geweckt. Er wusste erst gar nicht wo er genau war. Er war noch so schlaftrunken, dass er sich erst einmal die Augen reiben musste. Aber so langsam aber sicher erinnerte er sich, das er die erste Nacht in Afrika
geschlafen hatte. Aber er hatte sehr gut geschlafen. Er stand auf und er musste sofort wieder an Anke denken. Wie sie wohl geschlafen hatte. Er hatte jetzt schon wieder Sehnsucht nach seiner Anke. Er ging unter die Dusche und zog sich danach  seine Sachen an. Dann verließ er seine Wohnung und ging Richtung Speisezimmer. Er wollte erst einmal frühstücken. Es war jetzt genau 7 Uhr. Als er in die Gemeinschaftsküche kam war Luisa schon am Frühstück vorbereiten. „ Guten Morgen, Luisa,“ sagte Thomas freundlich und er bekam den Gruß genau so freundlich erwidert. „ Wie hast du geschlafen Thomas. Du bist aber früh dran.“ „ Ich habe gut geschlafen. Ich hatte vergessen zu fragen wann die Arbeit beginnt, deswegen dachte ich  steh ein bisschen früher auf, bevor du am ersten Tag gleich zu spät kommst.“ „ Thomas, wir frühstücken immer um 7.30 Uhr und fangen dann um 8 Uhr an zu arbeiten.“ „ Aber wie ich sehe bist du schon etwas länger auf, Luisa.“





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„ Ich steh auch immer um 6Uhr auf und bereite das Frühstück immer vor.“ „ Soll ich dir ein bisschen helfen, Luisa. Bis die anderen kommen dauert es ja noch ein bisschen. Dann kann ich mich ja noch etwas nützlich machen und dir zur Hand gehen.“ „Danke, Thomas. Gerne, wenn du Lust hast.“ Luisa zeigte Thomas wo der Kaffee stand und die anderen Sachen alle waren und Thomas half ihr dann beim Frühstück machen. Um 7.30 Uhr kamen die anderen Alle so nacheinander in die Küche. Als erstes kam der Cheftierpfleger Helmut Laube in die Küche und er war noch etwas müde. Aber er begrüßte Luisa und auch Thomas sehr freundlich. Thomas setzte sich an den gedeckten Tisch und als Alle da waren, sagte Luisa: „ Thomas hat mit kräftig mitgeholfen beim Frühstück machen. Danke noch mal.“ „ Sehr gerne,“ sagte Thomas.
Nachdem sich alle für den Tag gestärkt hatten, ging Thomas mit den Tierpflegern zu den Elefanten. „ Unsere Talina, unsere Elefantenkuh konnte nämlich jeden Tag ein Elefantenbaby zur Welt bringen,“ sagte Helmut. „ Solange bis sie nicht geworfen hat, bleibst du, Thomas am besten in ihrer Nähe.“ „Okay. Mach ich. Habt ihr schon einmal, du und Sammy, bei einer Elefantengeburt mit geholfen?“ Nee, sagte Sammy schnell. „ Dann sind wir schon zu dritt,“ sagte Thomas Baum. „Das glaube ich nicht,“ sagte Helmut. „ Das ist aber so, aber ich habe Tierarzt studiert und wir drei werden das schon schaffen. Es muss immer jemand bei Talina bleiben. Ihr beiden, Helmut und Sammy, wechselt euch am besten ab. Einer von euch beiden muss immer zur Stelle sein für den Notfall. Ich bin selbstverständlich auch immer in der Nähe.“ Das war gleich ein schwieriger Fall für den jungen Arzt, aber schließlich hatte er ja lange genug Theorie gehabt, nun ging bei ihm die Praxis los. Aber es sollte noch etwas dauern mit der Geburt des Elefantenbabys. In der Zwischenzeit lebte sich Thomas schon mal ein  bisschen ein auf der Tierstation „Löwenherz.“. Am interessantesten sind mit sicher die Löwen auf dieser Auffangstation. Diese Station hat sich spezialisiert auf Löwen. Von hier werden die meisten Löwen in die Welt verkauft. Keine andere afrikanische Tierstation verkauft so viele Löwen wie diese. Danach ist auch der Name gekommen von dieser Station, „ Löwenherz,“ weil hier einfach das Herzstück der Tierauffangstationen ist, und auch dafür bekannt ist. Und genau um diese Löwen hat Thomas sein Hauptauge gerichtet. Denn dafür ist er eingestellt worden. Damit die Station „Löwenherz“ auch weiterhin die größte und bekannteste Station für Löwen bleibt. Es gibt verschiedene Aufgaben für Thomas hier. Er soll natürlich in erster Linie für die Gesundheit der Riesenkatzen sorgen und auch für deren Nachwuchs. Um die Elefantenkuh wird er sich auch kümmern, aber nicht alleine. Es gibt drei Tierärzte hier auf der  „Löwenherz.“








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Und Thomas wird der Haupttierarzt sein hier, aber die beiden anderen werden ihn zur Seite stehen. Denn dafür ist diese Station viel zu groß, dass ein Tierarzt, dass hier bewältigen kann. Die beiden Kollegen kommen aber erst in ein paar Tagen. Er hofft, dass sie zur Geburt des Elefanten schon da sind und ihn unterstützen können.
Thomas hat sich erst einmal die Löwen ganz genau angeguckt und hat festgestellt, dass die Tiere in einem sehr  guten Zustand und in einer guten  Verfassung sind. Zurzeit haben sie
drei männliche Tiere, 15 weibliche und 8 Löwenbabys. Das sind 26 Tiere die gepflegt, gesundheitlich immer wieder untersucht werden,  und vor allem gefüttert werden müssen.
Für so viele Tiere braucht man sehr viele Gehege. Sie brauchen viel Platz und auch Auslauf. Wenn die Tiere aber fit und gesund bleiben, werden sie nach kurzer zeit in die Welt verkauft. An Zoos, Tierparks oder an einen Zirkus. Thomas gefiel die Arbeit hier. Er galt als zuverlässiger und sehr netter Kollege. Allerdings hatte er noch keinen einzigen Tierpfleger kennen gelernt, weil er noch nicht mit auf Tierfang brauchte. Zur zeit waren genug Tiere auf der „ Löwenherz“. Aber Renate, die Sekretärin sprach gestern von einer Anfrage für einen deutschen Zoo, die sich für drei oder vier Löwen interessierten. Heute gehen solche Geschäfte meist über Internet.
Eines morgens wurde Thomas in der Nacht von Sammy, dem Tierpfleger geweckt. „ Herr Doktor, Herr Doktor. Es geht los. Talina will jetzt gebären.“ „ Ich komme gleich, Sammy.“ Thomas sprang aus dem Bett und schmiss ein paar Klamotten über und rannte zum Elefantengehege. Sammy hatte nicht übertrieben. „ Ist Helmut schon wach?“ fragte Thomas. „ Ja er kommt gleich,“ antwortete Sammy schnell. Kurz danach war Helmut da. Die drei hatten ja noch keine Elefantengeburt mitgemacht, und dann noch mitten in der Nacht. Aber die drei machten das richtig gut. Nach einer guten halben Stunde war alles geschafft. Thomas war froh und auch Helmut war ganz begeistert über dieses Erlebnis. Allerdings Sammy, der hatte etwas abgebaut. Thomas und Helmut kriegte ihn aber schnell wieder zu Bewusstsein. Er war nämlich in Ohnmacht gefallen. Und als er wach wurde sagte er: „ Wie, ist das Baby schon da, Wahnsinn.“ „Oh, Sammy. Sagte Helmut. Das Beste verpasst du immer.“ „ Aber jetzt lass ich den kleinen Elefant, keinen Moment mehr aus den Augen“ „ Das darfst du auch gar nicht. Der kleine Elefant braucht sehr viel Zuwendung. Du passt ab jetzt auf, ja, wir haben ja noch gar keinen Namen für den kleinen Elefanten. Sammy, am besten suchst du dem Kleinen einen Namen aus.“ sagte Thomas. „ Ja, wirklich. Da wird mir bestimmt ein schöner Name einfallen.
Du wirst sehen, Doktor.“ „ Das glaube ich dir, Sammy. „ 







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Thomas ging zufrieden in seine Wohnung. Er telefonierte gleich mit Anke. Und sie ging auch gleich an ihr Handy. „ Anke ich hatte ein wunderbares Erlebnis.“ Er erzählte ihr von der Geburt des Elefantenbabys. Als er zu Ende erzählt hatte sagte Anke: „ Das ist ja toll, Thomas. Ich freue mich so für dich. Hoffentlich ist die Mutter auch wohl auf?“ „ So wie ich das beurteilen kann, ist sie wohl auf. Ach Anke, wenn du das sehen könntest, wie schön das hier ist, du wärest begeistert.“ „ Ach, Thomas. Ich liebe dich so. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen in Afrika zu leben. Aber wer weiß, wenn du weiterhin so von dort schwärmst, vielleicht überlege ich mir dass doch noch und komme hinterher.“ „ Das wäre zu schön, Anke.“ Nach dem Telefongespräch ging Thomas in die Gemeinschaftsküche und wurde empfangen wie ein Held. Luisa sagte: „ Thomas kaum bist du hier und hast auf einmal allen ein lächeln auf das Gesicht gezaubert.“ „ Ich mache nur meine Arbeit.“ „ Aber wie, dass ist entscheidend. Und du machst deine Arbeit mit so viel Herzblut, das macht Spaß dir zu zugucken, Thomas.“ „ Danke, Luisa.“ Auch die anderen waren sehr zufrieden mit ihrem neuen Tierarzt. Die ganzen Leute von der Station „Löwenherz“ feierten bis in die Nacht hinein und als Sammy plötzlich herein kam sagte er: „ Jetzt habe ich einen Namen für das Elefantenbaby. Wie findet ihr Lala?“ Kurze Stille und dann riefen alle. „ Es lebe Lala.“ Und alle feierten lustig weiter. Thomas tanzte mit Luisa und auch mit Renate. Alle waren ausgelassen.
Am nächsten Tag schwärmten alle noch von der schönen Feier, die sie anlässlich der Geburt von Lala, erleben konnten. Aber heute musste der Alltag weiter gehen auf der „ Löwenherz“ Station. Fünf Löwen sollten verkauft werden. Und die sollten alle noch untersucht und vor allem in die Holzkäfige sicher gebracht werden.
Erst blies Thomas mit einem Blasrohr Betäubungspfeile in den Bauchteil der Löwen, anschließend nahm er den Löwen Blut ab und untersuchte jeden einzelnen. Dann hatte er Unterstützung von den Tierfängern, die jeden einzelnen Löwen in die Holzkäfige brachten. Dann fuhren die Tierfänger die Kisten, mit den Löwen darin, zum Flughafen nach Johannesburg. Dort wurden die Kisten samt Löwen in ein Spezialflugzeug gebracht und dann nach Deutschland geflogen. Thomas musste oder durfte, dadurch dass Platz im Löwengehege geworden ist, mit den Tierfängern auf Tierjagd gehen. Und zwar Im Krüger Nationalpark. Endlich würde er Tiere in der freien Wildbahn beobachten und beim Fangen helfen können.
In Deutschland war Ankes Vater ins Krankenhaus gekommen. Er ist schon 83 Jahre alt. Es sah nicht so gut aus, berichtete Anke.






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 Am Telefon, wenn Anke mit Thomas sprach, hörte es sich nicht so gut an, wenn sie von ihrem Vater erzählte. Er hatte eine starke Grippe mit hohem Fieber dabei. Jetzt hofften alle, dass er keine Lungenentzündung kriegte. Auch Thomas war in Gedanken bei Anke und ihrem Vater. Jede freie Minute erkundigte sich Thomas bei Anke wie es ihrem Vater geht.
Aber die nächsten Tage würde Thomas nicht so viel Zeit haben zum telefonieren. Er musste mit den Tierfängern mit fahren in den Krüger Nationalpark.
Thomas ist schon ganz aufgeregt weil er heute das erste Mal auf  Tierfang geht. Mit den Tierfängern fährt er das erste Mal in den Park. Er freut sich auf wilde Natur und wilde Tiere. Heute wollen sie einen jungen Löwen einfangen Die Tierfänger versuchen nah an den Löwen heran zu kommen und Thomas soll dann mit einem Betäubungsgewehr draufhalten auf den Löwen. Und Thomas sagt dann den Tierfängern, wenn der Löwe schläft, dass sie gefahrlos ihn packen können und ihn in einen Käfig packen können.
Die Tierfänger fuhren mit Thomas nah an einen Rudel Löwen heran. Thomas stieg dann aus dem Geländewagen aus und er schlich sich ganz langsam an einen Löwen heran. Dann blieb er stehen und zielte auf einen jungen Löwen. Plötzlich schoss er und traf den Löwen am Hinterbein. Der Löwe sprang auf und lief ein Stück vom Rudel weg. Nach kurzer Zeit fiel der Junglöwe zu Boden. Sofort fuhren die Tierfänger mit dem Doktor zu dem am Boden liegenden Löwen hin und stiegen langsam aus. Der Doktor ging zuerst zu dem Löwen und als Dr. Thomas Baum grünes Licht gab gingen die Tierfänger zum Löwen und hoben ihn vorsichtig an. Dann bugsierten sie ihn in den Käfig und fuhren dann mit dem Löwen zur Station „ Löwenherz“. Als sie ankamen an der Tierstation brachten sie den Käfig ins Gehege. Der Löwe war schon etwas munter. Sie ließen ihn noch eine kurze Zeit in dem Käfig, machten dann aber sofort die Klappe auf und ließen ihn ins Freie bzw. in das Gehege laufen. Sie sahen sofort, dass sie ein schönes Tier mitgebracht hatten. „Der Dr. hat schon Ahnung,“ sagte ein erfahrener Tierfänger. „ Doktor nächste Woche fahren wir dann auf Nashornjagd, dann wird es etwas ruppiger,“ sagte nun wieder ein junger Tierfänger. „ Ich freue mich schon darauf  wenn wir das Nashorn einfangen.“ „ Haben sie das schon einmal gemacht, Herr Doktor?“ „ Nein, habe ich noch nicht.“ „ Jetzt weiß ich auch warum sie sich freuen, Herr Doktor. Sie wissen noch gar nicht was auf sie zukommt.“ „ Einmal ist immer das erste Mal,“ sagte Thomas und ging in seine Wohnung um mit Anke zu telefonieren. „ Hallo, Anke. Wie geht es dir?“ „ Nicht so gut.“ „ Ist was mit deinem Vater, Anke.“ „ Papa ist gestern Nacht verstorben. Er hat noch eine Lungenentzündung gekriegt. Das hat er nicht mehr überlebt.





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Ich bin so traurig, Thomas. Kannst du nicht ein paar Tage nach Deutschland kommen?“ „ Das will ich auf jeden Fall. Und das müsste auch drin liegen. In so einem Fall. Ich frage sofort Renate im Büro und Helmut den Cheftierpfleger.“ „ Danke Thomas. Ich hoffe, dass du frei kriegst. Du meldest dich dann sofort?“ „ Ich melde mich sofort, wenn ich genau weiß, ob und wann ich kommen kann. Tschüß Anke.“ „ Tschüß Thomas. Ich hoffe das ich dich schon bald in die Arme nehmen kann.“ Thomas ging sofort runter ins Büro um Renate zu fragen wie es aussieht bei einem  Trauerfall. „ Renate, der Vater von meiner Freundin Anke ist verstorben.“ „ Mein herzliches Beileid,“ sagte Renate. „ Und nun wollte ich dich fragen ob ich ein paar Tage frei kriegen könnte“ „ Aber selbstverständlich, Thomas. Nur, wenn du nach Deutschland willst, hast du nur 5 Tage frei. Mehr Tage können und dürfen wir dir nicht frei geben. Mit anfahrt und Rückfahrt. Zwei Tage davon, bist du schon im Auto und Flugzeug unterwegs, also nicht zu Hause. Bleiben drei ganze Tage in Deutschland. Das ist ganz schön stressig, Thomas.“ „ Das schaffe ich schon.“ „ Allerdings muss Helmut auch damit einverstanden sein, dass du so lange ausfällst hier auf „Löwenherz“, aber ich glaube bei einem Todesfall hat Helmut auch nichts dagegen.“ „ Danke Renate, ich gehe sofort zu Helmut.“ Als Thomas, Helmut von dem Todesfall seines Schwiegervaters berichtete stimmte der auch sofort zu, dass Thomas fünf Tage frei kriegte und nach Deutschland fliegen durfte.
Benny brachte Thomas zum Flughafen nach Johannesburg. Thomas stieg in den Flieger nach Hannover. Anke holte ihn vom Flughafen  mit dem Auto ab. Thomas musste Anke trösten, die weinte. Der Tod ihres Vaters kam doch ein wenig überraschend. Anke war froh, dass sie Thomas wieder sah. Leider durch ein trauriges Ereignis. Thomas umarmte seine Anke. Sie fuhren beide zu Ankes Wohnung und Thomas ruhte sich aus. Er legte sich auf das Sofa in Ankes Wohnzimmer und schlief dann auch schnell ein. Thomas wurde durch irgendetwas wach. Bis er auf einmal merkte, dass Anke weinte. Er stand sofort auf und ging zu Anke und sagte: „ Sei nicht traurig, Anke. Wir kommen darüber hinweg, vielleicht nicht sofort, aber die Zeit heilt alle Wunden.“ „ Ich bin so traurig über Papas Tod, dass ich nur noch weinen könnte.“ „ Kann ich dich denn in einigen Tagen wieder alleine lassen, schaffst du das hier alleine, Anke?“ Ja, ich werde das schon schaffen, glaube ich. Jetzt bist ja erst einmal da und bleibst drei Tage.“ „ Die Zeit wollen wir auch richtig nutzen.“ „ Morgen wird Papa beerdigt. Dann lernst du auch das erste Mal meine Verwandtschaft kennen.“ „ Mein Vater und meine Mutter wollen auch zur Beerdigung kommen. Anke, dann lernst du die beiden auch kennen.
Als ich sie angerufen habe, haben beide gesagt, dass sie sich freuen dich kennen zu lernen.“





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„ Ich freue mich auch deine Eltern kennen zu lernen, Thomas. Leider konntest du meinen Vater nicht mehr kennen lernen. Aber meine Mutter lernst du ja kennen.“ Anke weinte wieder und Thomas nahm sie erneut in die Arme. „ Es wird alles wieder gut, Anke. Sei nicht so traurig. Aber ich verstehe dich.“ Die beiden setzten sich aufs Sofa und schwiegen erst einmal eine ganze Weile. Die Stille war aber nicht unangenehm, im Gegenteil sie war heilend. Es war ganz gut dass es ruhig war. Etwas später legten sich die beiden zum Schlafen.
Am nächsten Morgen wurden beide fast zur selben Zeit wach. Und sie standen zusammen auf. Heute um 14 Uhr würde die Beerdigung sein. Anke fühlte sich nicht gut, Thomas ging es ähnlich. „ Thomas, sagte Anke, wollen wir nicht schon Heute Morgen kurz zu meiner Mutter fahren. Dann lernst du sie schon mal vor der Beerdigung kennen. Ist das nicht besser?“ „ Das ist eine gute Idee, Anke. Das machen wir.“ Die beiden setzten sich in Ankes Auto und fuhren zu ihrer Mutter. Eine halbe Stunde brauchten sie dafür. Als die Mutter die Haustür aufmachte sah auch sie ziemlich verweint aus. „ Guten Morgen, Mama. Das ist Thomas von dem ich dir schon so viel von erzählt habe. Wir dachten es wäre vielleicht besser, wenn du ihn noch vor der Bestattung von Papa kennen lernst.“ „ Das habt ihr richtig gemacht, Anke. Hallo Thomas ich bin Victoria Bach. Ich freue mich dich kennen zu lernen.“ Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Frau Bach.“ „ Wollen wir uns nicht gleich duzen, Thomas.“ Das ist mir auch lieber, Victoria.“ „Jetzt kommt erst einmal herein,“ sagte Victoria. Sie setzten sich an den Tisch in der Küche und unterhielten sich eine ganze Weile über Afrika, über Ankes Vater und darüber das alles wieder gut werde.
Zum Mittagessen waren Anke und Thomas wieder in Ankes Wohnung. Anke und Thomas kochten zusammen. Es schmeckte ihnen sehr gut. Es gab Kartoffeln mit Erbsen und Möhren und Schnitzel.
Auf 14 Uhr waren sie in der Kirche. Anke und Thomas saßen mit Ankes Mutter ganz vorne in der Kirche. Bei der anschließenden Beerdigung weinten die beiden Frauen sehr viel und Thomas auch. Es war eine schöne Beerdigung, wenn man das Wörtchen schön dabei benutzen will. Auf der Trauerfeier danach lernte Anke, Thomas Eltern kennen. Herold und Barbara Baum freuten sich auch, ihre Schwiegertochter in spe kennen gelernt zu haben.
Anke fand die Eltern von Thomas sehr nett. Auch auf der Trauerfeier fragten viele Verwandte Thomas wie es ihm so in Afrika geht?“  Und er konnte nur gutes berichten. Er freute sich auch schon ein bisschen auf Afrika, andererseits fiel es ihm schwer Anke mit ihrer Trauer zurück zu lassen in Deutschland.







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Aber es nützte ja nichts. Die Tage in Hannover bei Anke, vergingen wie im Flug.
Als sie am Flughafen sich verabschiedeten, war Anke wieder am weinen und Thomas tat es in der Seele weh sie dort stehen zu lassen. Aber schließlich musste er doch in den Flieger nach Afrika steigen. Auf dem ganzen Flug musste er daran denken wie traurig Anke da gestanden hat auf dem Flughafen. Er wäre am liebsten bei ihr geblieben oder zumindest hätte er sie am liebsten mitgenommen, aber Anke hatte ihre Meinung über Afrika noch nicht geändert und fühlte sich in Hannover einfach wohler. Thomas kam spät abends in Johannesburg  wieder an. Benny holte ihn am Flughafen mit dem Wagen wieder ab. „ Hallo, Thomas. Hast du alles einigermaßen überstanden?“ „ Es geht so, Benny. Aber sag einmal, was war hier so los?“ „ Sammy ist fast den ganzen Tag mit dem kleinen Elefanten Lala zusammen. Jede freie Minute spielt er mit dem kleinen Elefantenbaby.“ „ Das hört sich gut an, Benny. So sind beide beschäftigt. Aber sag einmal es ist schon sehr spät, ist denn noch jemand wach auf der „ Löwenherz“.“ Es haben sich schon alle zurückgezogen, außer Luisa, die wollte wach bleiben bis du da bist. Sie wartet in der Küche auf dich.“ Als die beiden auf dem Grundstück der „ Löwenherz“ ankamen, brannte tatsächlich noch Licht in dem Speiseraum. Benny und Thomas gingen hinein und was sahen sie da. Luisa saß auf einem Stuhl und schlief mit dem Kopf auf dem Tisch. Thomas weckte sie vorsichtig und als Luisa richtig wach war stand sie von dem Stuhl auf und nahm Thomas in den Arm. So sehr freute sie sich darüber, dass Thomas wieder In Pietersburg auf der „ Löwenherz“ war.
Am nächsten morgen beim Frühstücken waren alle froh dass Thomas wieder zurück war. Thomas fragte Sammy: „ Wie geht es denn Lala so?“ „ Lala geht es prima und deshalb geht es mit auch gut.“ Die anderen freuten sich und Thomas sagte: „Das ist ja eine schöne Neuigkeit, Sammy. Macht weiter so du und Lala. Ich finde das so wieso super, wie du dich um Lala kümmerst.“ Sammy strahlte über das ganze Gesicht.
Thomas ging auch gleich mit Sammy nach Lala, dem Elefantenbaby, um nach ihr zu gucken. Und Thomas sah eine quietsch vergnügte Lala. Besonders als sie Sammy sah wurde Lala richtig aktiv. Der kleine Elefant kam ans Gatter des Geheges und Sammy streichelte erst einmal die junge Elefantendame. Die freute sich natürlich darüber. Thomas war sichtlich zufrieden mit Lala. Wenn Sammy so weiter machte, würde Lala sich bestimmt sehr gut entwickeln. Thomas ließ Sammy und Lala alleine und er schaute nun nach den Löwen. Auch denen schien es gut zu gehen. Hoffentlich kommt bald wieder eine Anfrage für die Löwen. Denn schließlich waren die Löwen ja das Herz dieser Station.






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Deshalb hieß die Auffangstation ja auch „ Löwenherz“. Thomas ging in das Büro und wollte von Renate wissen, ob schon jemand Interesse an den Löwen gezeigt. „ Hat schon jemand angerufen und nach den Löwen gefragt?“ „ Nein leider nicht Thomas. Kein Zoo, kein Zirkus. Niemand.“ „ Weißt du, Renate. Das Problem ist das wir nicht mehr Platz haben für mehr Löwen. Und es kostet uns ja auch viel Geld, wenn wir die Löwen durchfüttern so zu sagen. Vielleicht ist es besser, wenn wir in die Offensive gehen und wir selber in Zoos usw. anrufen und fragen ob Bedarf an Tieren da ist.“ „ O.K. Thomas. Das werde ich versuchen.“ „ War sonst irgendwas, als ich weg war, Renate?“ „ Nein, es alles so wie immer. Es ist nicht ungewöhnliches passiert. Übrigens, die Tierfänger wollen sie morgen das erste mal mitnehmen um ein Nashorn zu fangen.“ „ Ach ja, stimmt ja auch. Ich werde sofort mit jemanden reden. Tschüß, Renate.“ Thomas ging zu Frank, dem Chef der Tierfänger und redete mit ihm über das morgige Nashorneinfangen. „ Hallo, bist du Frank?“ „ Ja, dann musst du der neue Doc sein.“ „ Ja genau. Thomas.“ „ Freut mich dich kennen  zu lernen, Thomas.“ „ Ich freue mich auch, Frank. Ich wollte mit dir über das Einfangen des Nashorns sprechen.“ „ Ja, das wollte ich auch noch machen. Thomas, du bist das erste Mal mit dabei, wenn wir morgen ein Nashorn fangen wollen. Du sollst das Nashorn einfach ruhig stellen, sprich ein bisschen betäuben, damit wir es besser einfangen können. Aber du darfst es nicht so viel betäuben, das es umkippt. Das kriegen wir nämlich niemals bewegt dann. Wenn wir das erste mal anfahren, müssen wir versuchen es mit einer Schlinge, die wir um dessen Hals werfen an uns heran zu führen. Wenn es dann nah genug an unserem Jeep ist dann kommst du in Aktion. Du müsstest es dann so betäuben, dass wir aussteigen können und es in die Holzkiste führen können so zu sagen.“ „ Das hört sich ja sehr gefährlich an.“ „ Das ist es auch. Wir hoffen immer dass sich keiner verletzt. Nashörner sind am schwierigsten zu fangen. Haben sie noch eine Frage? Sonst wäre es das erst einmal. Alles andere ergibt sich morgen. Wird schon schief gehen, Thomas. Das sagt man ja so.“ „ Genau, Frank. Wird schon schief gehen. Dann bis morgen.“ Thomas ging seiner täglichen Arbeit auf der „Löwenherz“ nach. Er musste das Blut der Tiere untersuchen und dem einen oder anderen Tier eine Spritze geben. Am Abend trafen sich dann alle wieder beim Abendbrot in der Gemeinschaftsküche. Die anderen redeten Thomas gut zu und sagten, dass er das schon gut schaffen werde morgen mit dem Nashorn einfangen. Thomas war trotzdem ein bisschen nervös, wenn er an den morgigen Tag dachte. Er ging auch ziemlich zeitig zu Bett, aber vorher sprach er noch mit Anke über das Handy.
Anke drückte ihm alle Daumen für das morgige Unternehmen.





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Er schlief aber sehr gut die Nacht, obwohl er sehr nervös war.
Am nächsten morgen ging es schon sehr früh los. Thomas traf sich auf dem Gelände vor der „Löwenherz“ Station. Er hatte schon am Tag vorher alles vorbereitet für die Tour in den Krüger Nationalpark um ein Nashorn zu fangen. Mit drei Geländewagen fuhren die Tierfänger mit Thomas los. Von Pietersburg, das am Rande vom Nationalpark lag, fuhren sie 15 Minuten bis sie im park waren. Es wurde sehr holprig im Wagen für Thomas und alle anderen Beteiligten, die dieses aber schon kannten. Für Thomas war es eine schnelle holprige Fahrt. Zwei Geländewagen waren voll mit Tierfängern, aber auf einem Geländewagen war nur die Holzkiste, wo drin das Nashorn zur „ Löwenherz“ gebracht werden sollte. Während die Truppe durch den Park fuhren, sah Thomas Gazellen und Antilopen über den trockenen und staubigen Boden springen. Er sah Löwen, Hyänen und Elefanten. Zebras, Gnus, Büffel. Er sah viele Löwen und Leoparden. Er war inmitten von wilden Tieren auf diesem Jeep und wurde durchgeschüttelt und gerüttelt durch die schnelle Fahrt. Jetzt endlich sahen sie auch die ersten Nashörner. Sie fuhren etwas langsamer an die Tiere, die in der wilden Natur noch viel wuchtiger aussahen wie im Zoo, um eines sich heraus zu suchen. Jetzt fuhren sie die Gruppe Nashörner an und je näher sie der Gruppe kamen desto schneller fuhren sie. Die Tiere fingen an weg zu laufen. Der Cheftierfänger Frank zeigte auf ein großes kräftiges Nashorn, welches sie verfolgten. Sie fuhren schon bald auf der gleichen Höhe wie das Nashorn lief. Frank versuchte mit einem Lasso die Schlinge des Seils über den kopf des Nashorns zu werfen, aber er verfehlte das Ziel sehr knapp. Das Nashorn lief neben dem Jeep her und rammte sein Horn in den Jeep. Thomas musste sich ganz schön festhalten sonst wäre er durch die Wucht des Aufpralles des Nashorns vom Jeep gefallen. Jetzt mussten die Tierfänger dran bleiben, sie mussten es noch einmal versuchen das Tier mit dem Seil zu erwischen. Aber vorher rammte es noch einmal das Horn in den Geländewagen. Dieses mal noch mit viel größerer Wucht als beim ersten Mal. Der Jeep kippte von links nach rechts und wieder zurück. Thomas hatte dieses Mal aufgepasst und hielte sich vorher schon einmal fest, so dass er dieses mal hätte nicht herunterfallen können. Nachdem das Nashorn nun doch sehr dicht neben dem Jeep entlang lief , warf Frank noch einmal das Seil und dieses mal klappte es. Das Seil glitt über das Horn auf dem Hals des Nashorns. Sofort zog Frank die Schlinge zu. Thomas schoss sofort danach ein Betäubungspfeil in den Körper des Nashorns. An dem Seil zogen auch noch andere und wieder andere warfen noch mehr Seile über den Kopf des Nashorns.
Der Jeep fuhr etwas langsamer.







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 Das Nashorn lief auch nicht mehr, es ging neben den Jeep her. Die Betäubung hatte wohl schon eingesetzt. Als Thomas das O.K. gab stiegen die Tierfänger von den Geländewagen herunter. Sie zogen das Nashorn mit den Seilen langsam in die Kiste. Zwei Mann gingen durch die Kiste durch, das Nashorn hinter sich ziehend. Als sie durch die Kiste durch waren und das Nashorn in der Kiste, machten sie die Klappen vorne und hinten zu. Das Nashorn war gefangen und alle waren beruhigt und froh, dass nichts passiert ist. Ein paar Tierfänger riefen laut: Juchhu! Und Frank sagte zu Thomas: „ Das nenne ich einen gelungenen Einstand. So gut und so schnell hat es noch bisher nie geklappt. Bravo Doc.“ „ Ihr seid aber auch ein gutes Team,“ sagte Thomas. „Das finde  ich ein gutes Arbeitsklima, was Jungs.“ Und alle bejahten das, in dem sie klatschten. Die Truppe traf am späten Nachmittag in der „ Löwenherz“ ein. Der Geländewagen machte hinten die Luke auf und die Tierfänger die Holzkiste und das Nashorn hatte erst einmal ein neues zu Hause, bis es weiter gebracht wurde zu dem Zoo, wo es dann schließlich seine letzte Station bezog.
Thomas und alle waren erleichtert. Auf der „Löwenherz“ würde wieder ein kleines Fest gefeiert werden.
Am Abend telefonierte Thomas mit seiner Anke. Er berichtete von seinem ersten Ausflug in den Krüger Nationalpark  und dem Nashorn, was sie gefangen hatten. Anke fand, dass sich das ganz schön abenteuerlich anhörte. Aber Thomas sagte ihr das es zwar sehr gefährlich werden könnte, er sich aber ziemlich sicher gefühlt hatte bei dem Team, welches am Werk gewesen war. Anke trauerte weiter um ihren Vater, es war ja auch erst vor ein paar Tagen, als sie ihn beerdigt hatten. Thomas konnte den Schmerz regelrecht spüren, wenn Anke am Telefon darüber sprach.
Eine Woche später im Büro von Renate, der Sekretärin von „ Löwenherz“ erkundigte sich Thomas nach Nachfragen von Löwen durch Zoos. Hallo, Renate. Haben wir Mittlerweile Interesse von einem Zoo.“ „ Ja Thomas. Das haben wir. Tatsächlich interessieren sich zwei Zoos für unsere Löwen.“ „ Das ist ja super. Welche Zoos denn?“ „ Einmal in London und einmal in Paris.“ „ Das hört sich gut an, Renate. Wie viele  Tiere wollen sie denn haben?“
„In London wie auch in Paris wollen sie 3 Löwen haben.“ „ Das ist klasse. Wann telefonieren sie wieder mit den Zoodirektoren.“ „ Morgen früh sollte ich mich noch einmal melden. Dann wollten sie die Sache perfekt machen.“ Das wäre wirklich schön, wenn das klappen sollte. Ich komme morgen früh wieder und erkundige mich ob wir einen Auftrag bekommen.“ „ Alles klar, Thomas. Bis morgen.“







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 „ Und Renate, eines noch. Sie machen ihre Arbeit wirklich gut. Machen sie weiter so.“ „ Danke, Thomas.“ Renate wurde etwas rot, denn sie mochte Thomas nette und fröhliche Art sehr gerne. Sie waren auch ungefähr im gleichen Alter. Thomas fand Renate auch sehr nett, aber das war dann auch schon alles. Renate wusste ja, dass Thomas eine Freundin in Deutschland hat, aber sie war auch so wie so nicht der Typ, die eine bestehende Beziehung egal war, sondern sie würde niemals in eine Beziehung sich hinein drängen. Aber attraktiv fand sie Thomas schon. Aber auch von ihrer Seite aus, war da noch nicht mehr, dafür kannte sie Thomas auch noch nicht lange genug.
Am nächsten morgen war Thomas wieder im Büro bei Renate, um sich zu erkundigen ob sich was getan hat in Sachen Zoo London und Paris. „ Ja, sagte Renate. Ich habe mit den Direktoren der Zoos gesprochen.“ „ Und, sagte Thomas.  Nun sagen sie schon, haben wir den Zuschlag?“ „ Ja, Thomas wir haben ihn. Wir können die Löwen auf Reise schicken, nach London und Paris. Je 3 Löwen.“ Renate lachte und Thomas lachte nun auch. „ Wunderbar Renate. Sie sind die Beste.“ Und Thomas drückte Renate einmal ganz fest. Thomas sagte: „ Das muss ich sofort den anderen erzählen.“ Thomas war wie aufgedreht. „ Sammy, Helmut. Wir können sechs Löwen verkaufen. Ist das nicht spitze.“ Die beiden freuten sich mit Thomas mit. Luisa hatte schon von weitem Thomas gehört und hatte schon mitgekriegt was schönes passiert war. Als er zu Luisa lief nahm sie ihn direkt in die Arme. „ Ich freue mich so für dich Thomas. Gratuliere.“ Auch Luisa war aus dem Häuschen. Die beiden lachten und weinten vor Freude. Am Mittagstisch etwas später war deshalb auch ausgelassene Stimmung. Auch Benny war gut gelaunt und froh gestimmt Und Thomas lobte noch einmal die Sekretärin Renate, die den Fisch so zu sagen an Land gezogen hatte. Luisa hatte etwas Leckeres für alle gekocht. Es gab Gulasch mit Nudeln. Es schmeckte allen sehr gut. Sammy war als erster wieder aufgestanden, aber das kannten die anderen nun auch schon. Er ging zu seiner neuen Freundin Lala, um nach ihr zu schauen. Das Elefantenbaby war fast nie alleine. Sammy war den ganzen Tag bei ihr und wenn er nicht schlafen konnte auch schon Mal nachts. Die Löwen waren alle Top gesund und sie wurden auch immer gut gepflegt, so dass sie Transport fertig waren.
Aber die Löwen sollten erst am morgigen Tag mit den Geländewagen zum Flughafen nach Johannesburg gebracht werden. Aber heute wollten sie den Tag ruhig ausklingen lassen. Sie setzten sich alle nach draußen vor die Küche wo Tische und Stühle standen, und redeten,  lachten, und tranken Rotwein und sie ließen es sich richtig gut gehen. Bis es richtig dunkel war, saßen die fünf im Freien,






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dann gingen alle in Haus und sie guckten noch etwas Fernsehen zusammen. Nachrichten war immer sehr beliebt, denn sonst kriegte man nicht so viel mit, was in der Welt so geschieht.
 Als sie alle zu ihren Wohnungen gingen um sich zurück zu ziehen für heute, kam Sammy ins Fernsehzimmer. „ Warst du die ganze Zeit bei Lala? Fragte Thomas. „ Ja das war ich.“ „ Du hast aber eine Ausdauer, mein lieber Mann. Dann schlaft mal alle gut.“ „ Ja du auch.“ Sagte Luisa zu Thomas und die anderen schlossen sich ihr an.
Als Thomas in seine Wohnung kam rief er sofort Anke an. Die freute sich dass Thomas und die anderen so ein großes Geschäft abgewickelt haben. Zum Schluss sagte sie: „ Ich vermisse dich Thomas.“ „ Ich dich auch,  Anke. Sag doch mal willst du nicht Urlaub nehmen in Hannover im Zoo und hier zu mir fliegen nach Südafrika?“  Zu seinem Erstaunen stimmte Anke zu. „ Das ist ja toll Anke. Die anderen freuen sich schon riesig dich einmal kennen zu lernen. Und ich freue mich natürlich noch mehr. Dann sagst du mir Bescheid, wenn du Urlaub kriegst. Die sind alle nett hier und Afrika wird dir gefallen.“ Thomas hatte heute ein Glückstag erwischt. Erst das Geschäft mit den Löwen, und dann kommt seine Freundin Anke ihn bald besuchen. Er konnte sein Glück kaum fassen.
Am nächsten morgen erzählte er den anderen sofort, dass seine Anke ihn besuchen kommt. Vor allem Luisa freute sich für Thomas, die anderen natürlich auch. Schon bald würden sie die Freundin von Thomas kennen lernen.
Aber heute wartete noch viel Arbeit auf alle. Die Löwen mussten in die großen Holkisten bugsiert werden und zum Flughafen Johannesburg gebracht werden. Zuerst mussten sie die Tiere für London zum Flughafen bringen denn heute ging ein Tiertransportflugzeug nach London. Die Tiere kriegten Beruhigungsmittel von Dr. Thomas Baum verabreicht, denn so ein langer Flug ist natürlich stressig für die Löwen. Relativ schnell hatten sie die drei Löwen in die Kisten und somit Transportfertig gemacht. Sie fuhren dann mit drei Geländeautos zum Flughafen nach Johannesburg. Als sie dort ankamen wurden sie gleich an das Flugzeug heran geführt um die Kisten mit den Tieren darin, ins Flugzeug zu kriegen. Etwa eine viertel Stunde dauerte das Einladen. Dann verließen sie den Flughafen wieder und fuhren mit ihren Autos wieder zurück zur „ Löwenherz“. Sie waren alle erleichtert, dass alles so glatt gegangen ist. Die Löwen flogen nun per Flugzeug nach London um dort im Zoo ein neues zu Hause zu bekommen. Zwei Tage später meldete der Zoodirektor in der „Löwenherz“, dass die Löwen gut angekommen sind und schon im Löwengehege im Zoo schon hin und her laufen. Außerdem sagte er noch am Telefon, dass die Tiere sehr gesund und gut gepflegt bei ihnen angekommen seien.








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 Kompliment an die Pfleger und dem Arzt. Zwei Tage später schickten sie die anderen drei Löwen nach Paris, auf dieselbe Art und Weise wie die Löwen nach London gekommen waren, nämlich mit dem Flugzeug. Und Tage später berichteten die Franzosen auch, dass alles in Ordnung sei und die Löwen gut angekommen waren.
Anke rief  Thomas an und sagte ihm am Telefon: „ Thomas ich habe Urlaub gekriegt. Und zwar schon bald. Heute ist Donnerstag und ab morgen habe ich Urlaub.“ „ Das ist ja super Anke. Ich freue mich schon auf dich. Wann willst du fliegen?“ „Am Samstag. Sehr früh. Dann könntest du mich abends vom Flughafen in Johannesburg abholen.“ „ Das ist eine gute Nachricht, Anke. Wie lange kannst du bleiben?“ „ 14 Tage.“ Ich freue mich so, Anke.“
Thomas sagte Luisa sofort, dass Anke schon Samstag kommt. „ Dann lerne ich endlich deine Freundin kennen, Thomas. Ich bin schon sehr gespannt wie sie aussieht, “ sagte Luisa.
Die zwei Tage bis nach Samstag vergingen wie im Fluge für Thomas. Am Abend stand er am Flughafen in der Wartehalle und fieberte dem Moment entgegen, wenn Anke in die Halle kam. Die ersten Fluggäste kamen in die Halle, aber von Anke war nichts zu sehen. Ganz spät erst kam sie humpelnd in die Wartehalle. Sie hatte eine Bandage um ihren linken Fußknöchel. Thomas ging ihr entgegen und fragte sofort was passiert war. „ Ich bin beim Einsteigen in das Flugzeug umgeknickt und habe mir den Knöchel verstaucht. Aber im Flugzeug haben sie mir immer den Knöchel gekühlt und haben sich rührend um mich gekümmert.“ Jetzt umarmte Thomas vorsichtig seine Anke. „ Herzlich willkommen in Südafrika, “ sagte Thomas lieb zu Anke. Sie gingen ganz langsam aus der Halle heraus und Thomas führte Anke zum Wagen. Als sie auf dem Weg nach Pietersburg , zur „ Löwenherz“ waren, sagte Thomas: „Ich liebe dich Anke. Ich freue mich, dass wir jetzt 14 Tage Zeit haben. Du, Luisa ist schon ganz gespannt auf dich.“ „ Ich liebe dich auch. Und ich freue mich auch alle Bewohner der „ Löwenherz“ kennen zu lernen.“ Anke war fasziniert von der Landschaft, durch die sie fuhren mit dem Jeep.  Luisa kam den beiden, als sie auf das Grundstück fuhren schon lachend entgegen. Anke und Thomas hatten so gerade die Türen aufgemacht da sagte Luisa zu Anke: „ Herzlich willkommen auf „ Löwenherz“. Danke Luisa, sagte Anke, die die Köchin sofort erkannte. Thomas hatte sie ganz genau am Telefon immer beschrieben. „ Was hast du gemacht Anke, “fragte Luisa, als sie Anke mit dem Verband am Fuß aussteigen sah. Anke erzählte Luisa von dem kleinen Unfall beim Einsteigen, sagte aber gleich dazu: „ Das ist in ein paar Tagen wieder weg. Keine Angst.“ „ Wollt ihr erst einmal in die Gemeinschaftsküche gehen, und den Anderen Hallo sagen?“





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 „ Ja, sicher.“ Sagte Thomas. Als Anke in die Küche kam stellten sich alle nach einander vor. Und Luisa sagte: „ Thomas hat so geschwärmt von dir wie hübsch du bist, Anke. Und ich muss sagen. Er hat es auf den Punkt getroffen. Ich finde dich wunderschön. Thomas kann stolz auf dich sein und du auch auf deinen Thomas. Ihr seid ein schönes Paar. Aber, Thomas. Du willst bestimmt Anke deine Wohnung zeigen und dann ist es ja auch schon spät. Ich sage schon mal bis morgen früh.“ Luisa ging zu Bett und die anderen auch alle. Thomas ging mit Anke in seine Wohnung und als die, die Wohnung sah, war sie ganz schön angetan. Eine sehr schöne Wohnung Thomas. Jetzt erst küsste er seine Anke richtig und sie sanken beide auf das Bett hinunter und es wurde Nacht.
Die beiden wachten am nächsten morgen neu Verliebt und ausgeschlafen auf. Thomas küsste seine Anke und sagte: „ Herzlich willkommen in Pietersburg auf „Löwenherz“ bei Tag. Heute werde ich dir alles auf dem großen Grundstück zeigen.“ „ Ich freue mich schon, aber meinst du ich kann so viel laufen mit meinem Knöchel. Ach, Entschuldigung. Natürlich nicht. Wir können die ganze Tierstation aber auch mit dem Wagen überall erreichen.
Die beiden frühstückten erst einmal mit Luisa zusammen. Luisa sprach angeregt mit Anke. Sie war ganz begeistert von Thomas seiner Freundin. Thomas und Anke ließen sich Zeit beim Frühstücken, da es Spaß machte nebenbei sich mit Luisa zu unterhalten. Sie blieben noch eine ganze Zeit in der Gemeinschaftsküche und setzten sich dann in den Wagen und fuhren von Gehege zu Gehege. Aber an dem Elefantengehege standen sie am längsten mit dem Auto, weil Sammy und Lala ihnen am meisten vergnügen machten. Aber auch die anderen Tiere, aber vor allem die Löwen fand Anke richtig gut.
Nachdem Thomas, Anke das ganze Gelände gezeigt hatte wollten sie Essen gehen in Johannesburg. In der Hauptstadt von Südafrika gab es viele Möglichkeiten Essen zu gehen. Auch Chinesisch. Es gab zwar nur einen Chinesen in Johannesburg aber den fanden sie relativ schnell. Das Restaurant war sehr gut ausgeschildert. Als sie hinein gingen sahen Thomas und Anke sofort die tolle Einrichtung des Chinesen. Es gab gemütliche Ecken um ungestört essen zu können. Die beiden setzten sich an einen Tisch für zwei und sie saßen fast ganz alleine in dem Restaurant. So konnten sie sich toll unterhalten, ohne dass jemand mit hörte. Denn sie hatten sich viel zu erzählen. Das Büffet beim Chinesen war gut und mit sehr viel Auswahl hergerichtet. Es duftete lecker und Thomas und Anke nahmen sich vom Büffet Fleisch und Reis. Thomas stand mehr auf Hühnchenfleisch mit Reis und darüber Erdnussbuttersoße. Das war sein Leibgericht beim Chinesen.






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 Und Anke aß gerne Ente Süß – Sauer und gebratene Nudeln. Beide bedienten sich zwei Mal am Büffet. Sie hatten großen Hunger und es schmeckte ihnen klasse. Fast so gut wie beim Chinesen in Hannover.
Nach dem Chinesen machten sie noch einen ausgiebigen Stadtbummel. Auch hier in Südafrika gab es viele Modehäuser, Cafes, Backstuben und Kaufhäuser in denen man auch fast alles kriegte. Sogar McDonalds gab es hier. Nachdem die beiden genug gebummelt hatten, wollten sie noch einen Kaffee trinken. Sie suchten sich ein nettes kleines Cafe dafür aus und sie setzten sich vor das Cafe in die Fußgängerzone. Dort trank Anke ein Cappuccino und Thomas ein Kännchen Kaffee. Sie ließen sich viel Zeit vor dem Cafe und beobachteten die Leute die an ihnen vorbei gingen. Auf einmal sahen sie Luisa mit Benny auf sie zu kommend, die durch die Fußgängerzone gingen. „Luisa, “sagte Thomas. Sie guckte zu den beiden und sagte: „ Ach Thomas und Anke. Das finde ich ja schön, dass ich Euch hier sehe.“ „Was machst du hier Luisa, wenn ich fragen darf.“ „ Ich bin mit Benny in die Stadt gefahren weil ich für Sammy und für mich Neue Sachen zum Anziehen brauchten. Und wenn wir die Tüten gleich zum Auto gebracht haben, dann muss ich noch zum Markt Lebensmittel einkaufen damit ihr auch die Woche was zu essen habt.“ „ Das machst du auch noch alles, Luisa. Neben deinem Kochen, putzen und was du  sonst noch alles so machst.“ „ Das macht mir großen Spaß, Thomas. Aber jetzt müssen Benny und ich weiter, sonst gibt es doch nichts zu Essen die Tage.“ „ Dann wollen wir dich nicht länger aufhalten, Luisa. Bis später auf der „Löwenherz“. Thomas und Anke blieben noch ein bisschen dort vor dem Cafe sitzen und gingen dann weiter durch die Stadt. Er hatte sich extra die ersten beiden Tage Urlaub genommen auf der „Löwenherz“ als Anke ankam in Südafrika. Als sie etwas weiter gingen kamen sie an einem Eisstand vorbei. Thomas kaufte seiner Anke zwei Kugeln Vanilleeis, das mochte sie so gerne. Und er selber kaufte sich eine Kugel Waldmeister Eis. Das ist sein Lieblings Eis. Sie gingen langsam weiter und aßen ihr Eis dabei auf. Es war ein schöner Tag für die beiden. „ Morgen fahren wir, wenn du willst in den Krüger Nationalpark.“ „Und Ob ich will? Keine Frage, na klar möchte ich.“ „ Benny wird uns fahren, damit ich dir die Tiere und die Landschaft zeigen kann im Krüger Nationalpark. Am späten Nachmittag fuhren 
Sie wieder zurück nach Pietersburg in die „Löwenherz.“ Dort setzten sie sich vor Thomas Wohnung in die Sonne. Er hatte ein Tisch mit ein paar Stühlen da vor stehen. Als sie da saßen konnten sie genau auf Sammy und Lala gucken. Und es war schön an zu sehen wie gut sich der kleine Elefant und Sammy verstanden.






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Thomas und Anke lachten viel während sie den Beiden zuschauten.  Sie freuten sich richtig, dass Lala einen richtigen Spielkameraden gefunden hat durch Sammy. Sammy war wie ein großer Bruder für Lala. Sammy spritze Lala mit einem Wasserschlauch ab, dass mögen kleine so wie auch große Elefanten. Ein bisschen Wasser spritzte er auch zu Talina, der Mutter von Lala. Die freute sich dass ihre Mutter auch nass gespritzt wurde. Den Abend verbrachten Thomas und Anke alleine in seiner Wohnung. Sie setzten sich in das Wohnzimmer und tranken einen Rotwein zusammen, während sie Fernsehen guckten. Es wurde ein langer Fernsehabend aber nicht zu lange, da die beiden ja ausgeschlafen sein mussten wenn sie morgen in den Park fahren wollten.
Am nächsten morgen gingen sie schon um 7 Uhr auf den Wagen zu, vor dem Benny stand und auf die beiden wartete. Anke stieg in den geschlossenen Geländewagen und Thomas gleich hinterher. Sie hatten Lunchpakete von Luisa mit bekommen. Thomas erzählte Anke etwas über den Krüger Nationalpark. Das Wissen hatte er aus einem Prospekt über den Park.
Thomas gab Anke ein paar Informationen aus dem Prospekt: „ Der Krüger Nationalpark hat eine Fläche von 20 000 Quadratkilometer, er hat die vielfältigste Tierwelt der Erde. Er ist das beliebteste Besucherziel Südafrikas.
Er ist 320 Kilometer lang und im Schnitt 60 Kilometer breit. Aber jetzt genug der nackten Zahlen wir wollen genießen, was wir sehen, Anke.“ „ Das finde ich auch, Thomas. Die Landschaft alleine ist schon atemberaubend.“ „ Ich bin ja auch so zu sagen das erste Mal privat im Krüger Nationalpark.“
 Die beiden sahen Nashörner, Elefanten an den Wasserlöchern, an Flüssen und Seen. Sie sahen Giraffen, Zebraherden, Flusspferde, allen voran der König der Tiere, der Löwe.
Büffel, Springbockherden, Gnus. Sie sehen am Straßenrand Hyänen und oben in der Luft ein Fischadler kreisend. Hier gibt es viele Flusstäler, Mopane-Wälder, weite grasbestandene Ebenen, dichte und hohe Akazienforste. Die beiden waren von der Landschaft und den vielen wilden Tieren total begeistert. Benny musste zwar fahren aber auch er hatte eine tolle Zeit im Park. Drei Stunden blieben sie im Krüger Nationalpark. Dann brachte Benny die beiden unversehrt und nicht von Löwen aufgefressen zurück in die „Löwenherz“.
Luisa hatte natürlich ein bisschen Angst um die drei Hübschen, darum war sie heilfroh, als die drei auf das Gelände fuhren. „ Endlich seid ihr wieder gesund und munter zurück.“ „ Du hast dir doch nicht etwa Sorgen gemacht?“ fragte Benny etwas vorlaut. „ Du, Benny sei nicht so frech, du weißt doch dass ich jedes Mal Angst habe.“





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„ Und Anke wie gefällt es dir bis jetzt hier bei uns in Südafrika, “ fragte Luisa. „ Bis jetzt sehr gut, Luisa.“ „ Und möchtest du nicht hier bleiben bei deinem Thomas?“ „ Ich liebe Thomas, und es gefällt mir hier richtig gut. Aber ich weiß nicht ob das hier das richtige ist für mich. Außerdem, meine Mutter ist auch noch in Hannover und viele Freunde habe ich auch in Hannover. Im Urlaub, O.K.. Aber ganz hier wohnen, dass kann ich mir wirklich noch nicht vorstellen. Ich finde es auch nicht gut, dass Thomas und ich so weit auseinander wohnen. Aber mir gefällt es in Hannover und Thomas wohnt lieber hier.“ Thomas sagte erst einmal gar nichts dazu, aber als es eine Weile ruhig war, sagte er: „ Vielleicht verliebt sich ja Anke auch irgendwann in diesen Ort und kommt auch vielleicht hier hin. Aber ich kann Anke auch verstehen.“ Luisa sagte: „ Ja ich auch. Aber trotzdem wäre es schön, wenn du, Anke vielleicht doch einmal hier hin ziehst. Aber jetzt hast du ja erst einmal Urlaub, Anke und den sollst du auch richtig genießen.“ „ Danke Luisa.“
Thomas und Anke gingen erst einmal zu Lala und Sammy. Lala ging es sehr gut und Sammy auch. Sie spielten beide mit einem Wasserschlauch. Sammy spritze Lala  mit Wasser ab, aber er selber wurde dabei auch nass und lachte sich dabei kaputt. Thomas und Anke lachten mit ihm. Nachdem sie den beiden eine ganze Zeit zugeguckt hatten, gingen sie erst einmal in die Wohnung von Thomas. „ Thomas, es ist wirklich schön hier, aber nur weil ich Urlaub habe, wenn ich hier arbeiten müsste, das würde mir im Moment nicht gefallen.“ „ Ist doch alles gut, Anke. Genieße deinen Urlaub, keiner sagt das du hier bleiben musst und ich so wie so als letzter. Luisa meinte nur, dass es schön wäre, wenn du einmal hier wohnst.“
Am nächsten Tag musste Thomas arbeiten und Anke half Luisa ein bisschen beim Kochen. Luisa fand, dass Anke eine große Hilfe war in der Küche, sie selber fand das nicht. Anke, selber Tierärztin konnte nicht so richtig kochen. Aber Anke half Luisa beim Geschirr spülen und beim Abtrocknen. Sie putzte und wischte den Boden. Dann guckte sie Luisa beim Kochen zu und half beim Tisch decken. Als die Leute von der „ Löwenherz“ zum Mittagessen kamen war alles fertig. „ Thomas, du hast eine tüchtige Freundin. Sie hat mir, wo sie konnte geholfen,“ sagte Luisa. „Und wie war es bei euch auf der Arbeit, Thomas. Die Tiere sind erst einmal gut versorgt. Sammy und Helmut machen gute Arbeit. Es macht wirklich Spaß hier zu arbeiten, “ sagte Thomas. „Aber das wisst ihr ja, dass es mir hier gefällt. Ich bin richtig zufrieden und glücklich. Ich glaube ich habe meinen Traumjob gefunden auf meiner Traumarbeitsstelle.“




25

Luisa hat in zwei Tagen Geburtstag. Sie wird 60 Jahre alt. Auch Anke weiß schon bescheid, es gibt auch eine Überraschung für Luisa. Und vor allem wird groß gefeiert. Mit großem Büffet und gegrillt soll werden. Das Grillen will Thomas übernehmen und alle anderen beteiligen sich auch damit Luisa einen schönen 60. Geburtstag feiern kann. Am Abend vor Luisas Geburtstag wurde die Gemeinschaftsküche gemeinsam von allen geschmückt. Luftballons wurden aufgeblasen und aufgehängt an den Wänden. Luftschlangen und Girlanden hingen im Raum an der Decke. Und über der Tür hingen sie ein Schild mit der Zahl 60 auf. Dann gingen sie alle früh ins Bett, weil sie Luisa am nächsten Morgen überraschen wollten.
Als Luisa ihre Wohnung früh am morgen verlässt, stehen alle anderen Bewohner der „ Löwenherz“ und stimmen ein „Happy Birthday to you“ an. Luisa war ganz gerührt, als alle ihr ein Ständchen singen. Luisa lacht und bedankt sich bei allen für das frühe Ständchen. Sie ist ganz aus dem Häuschen. Nachdem alle gratuliert haben, gibt es die Geschenke. Und ein Geschenk wartet in der Gemeinschaftsküche. Als Luisa als erste in die Küche geht strahlt sie: „ Mensch, das habt ihr ja toll geschmückt.“ Auf einmal hört sie es bellen. Sie guckt sofort in die Richtung, wo das Bellen herkommt und sieht einen kleinen Hundewelpen. Es ist ein reinrassiger Schäferhund. „ Ich werde verrückt. Ein Hundebaby. Ist der für mich.“ „ Ja, für wen sonst, sagt Thomas.“ „ Ich habe mir schon lange ein Hund gewünscht, “ sagte Luisa. Und sie ging sofort zu dem Hundekörbchen und streichelte den kleinen Schäferhund. Dann nahm sie ihn auf den Arm und knuddelte den Hund. Dann frühstückten alle zusammen und ließen Luisa das eine oder andere Mal hochleben.
Den ganzen Tag spielten sie Partymusik und alle waren vergnügt. Gegen Abend stellte Thomas den Grill an. Er legte Bratwürstchen und Nackensteaks darauf und alle hatten einen großen Hunger, so dass er drei Mal Würstchen so wie auch Steaks nachlegen musste. Dazu gab es Baguette und Kartoffelsalat, Gurken und Tomatensalat, Bohnensalat und Rote Beete Salat, den Luisa am liebsten aß und sie kriegte eine Riesen Portion davon. Nachdem alle satt waren ließ Thomas die Holzkohle wieder erkalten und den Grill abkühlen. Luisa war glücklich, alle kümmerten sich heute ganz besonders um sie und sie sagten nette Worte zu ihr.
Aber am meisten hat sie sich darüber gefreut, dass ihre Freunde ihr einen Hund geschenkt haben und dann auch noch einen Welpen, wo sie doch kleine Hunde so gerne hat. Sie ging erst einmal spazieren mit dem kleinen Hund. Und als der Tag vorbei war, ging sie Seelig mit ihrem neuen Hund in ihre Wohnung und schlief ganz glücklich und froh ein.





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Und bevor sie einschlief dachte sie noch so, was war das doch für ein schöner 60.Geburtstag.
Die nächsten Tage vergingen für Anke und Thomas viel zu schnell. Die Zeit des Abschiednehmens kam immer näher. Und die beiden wollten noch ein bisschen zusammen verbringen, aber bald kam der tag der Abreise, und die beiden standen am Flughafen und schauten sich lange in die Augen. Ein letztes Mal küssten sich die Beiden und lagen sich in den Armen. Dann ging Anke traurig von Thomas weg und stieg in den Flieger nach Hannover. Thomas schaute ihr ebenfalls traurig nach. Er wartete noch so lange bis der Flieger am Himmel für ihn nicht mehr zu sehen war. Jetzt würden sie sich eine ganze Zeit nicht mehr sehen können.
Thomas wartete am Abend auf den Anruf von Anke, dass sie gut wieder zu Hause angekommen ist. Und um 21 Uhr rief Anke Thomas an. „ Es war sehr schön in Afrika bei euch allen. Ich liebe dich. Aber mehr als Urlaub machen in Afrika ist noch nicht drin. Mir gefällt es hier besser in Hannover. Aber vielleicht ändert sich ja meine Meinung noch im Laufe der Jahre, “ sagte Anke am Telefon. „ Ich habe mich sehr gefreut dass du bei mir warst in deinem Urlaub. Es war sehr schön mit dir. Und wenn ich mal wieder Urlaub habe, komme ich dich in Hannover besuchen. Aber wir telefonieren ja weiterhin jeden Tag miteinander und skyppen können wir ja auch weiter. Dann sehen wir uns auf dem Bildschirm vom Laptop.
Bis morgen, Anke“ „ Bis morgen, Thomas. Ich liebe dich.“ „ Ich liebe dich auch, Anke.“
Thomas war nach dem Telefonanruf richtig beruhigt, dass Anke gut wieder angekommen war zu Hause.
Am nächsten Tag ging die Arbeitswoche wieder los. Und gegen Mittag kochte Luisa für die Anderen. Als Thomas bei den Löwen war, sah er kurz zur Küche hinüber und kriegte einen großen Schrecken. Die Küche stand in Flammen. Reflexartig rief er die Feuerwehr von Pietersburg an und gleichzeitig lief er zur Küche um Luisa zu helfen. Er schaute in die Küche und da lag Luisa reglos auf dem Boden. Schnell lief er zu ihr hin und zog sie aus der Küche nach draußen vor die Tür. Dort legte er sie hin. Sofort rief er einen Krankenwagen an. Gott sei dank war die Feuerwehr schon da. Sie legten Schläuche und versuchten sofort das Feuer zu löschen. Luisa war immer noch bewusstlos, aber sie atmete und der Puls war auch da.
Dann auf einmal wird sie wach. Thomas was ist passiert?“ „ Du warst bewusstlos, aber es wird alles wieder gut, Luisa. Der Rettungswagen kommt gleich. Dann fährst du erst einmal ins Krankenhaus.  Ich werde mit meinem Wagen hinterherfahren und bei dir sein im Krankenhaus. Da kommt schon der Rettungswagen.“






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 Die Sanitäter legten Luisa auf eine Bahre und trugen sie in den Krankenwagen. Luisa wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und Thomas fuhr ihnen, wie er es Luisa versprochen hat, mit seinem Wagen hinterher. Als er im Krankenhaus ankam ging er sofort zu Luisa, die im Notfallzimmer erst einmal versorgt wurde. Aber er konnte mit ihr sprechen. „ Wie ist das denn passiert, Luisa?“ „ Ich weiß nur noch dass mir schwarz vor Augen wurde und dann muss ich auch schon umgekippt sein. Ich war gerade beim Kochen. Als ich draußen lag vor der Küche habe ich es brennen sehen. Wer hat mich denn da raus geholt?“ „ Ich habe dich herausgezogen aus der Küche. Ich hatte das Feuer gesehen und bin gleich losgelaufen. Aber mach dir keine Sorgen Luisa, es wird alles gut.“ „Thomas, wenn du nicht gewesen wärst, dann wäre ich jetzt Tod und im Feuer verbrannt. Danke Thomas.“ „ Ich hatte so eine Angst um dich, Luisa.“ Luisa wurde nachdem die ersten Untersuchungen gemacht wurden in ein Krankenzimmer im Krankenhaus gebracht. Thomas ging mit ihr. Er blieb noch eine ganze Weile und sprach auch noch kurz mit dem Arzt. „ Luisa, der Arzt meint, dass du ein bisschen hier bleiben musst, sie wollen wissen warum du umgekippt bist. Sie wollen dich einmal richtig durchchecken. Ich komme morgen Abend wieder und besuche dich.“
Thomas fuhr wieder zurück zur „Löwenherz“. Als er auf das Gelände kam sah er das die Feuerwehr nicht mehr viel retten konnten. Die Küche war fast ausgebrannt. Die anderen standen alle da und waren sprachlos. „ Luisa geht es soweit gut.“ Dann erzählte er was passiert war. „Die Küche muss neu gebaut werden. Aber ich finde das wichtigste ist, dass es Luisa gut geht.“
Am nächsten Abend besuchte Thomas wie versprochen nach Luisa. „ Wie geht es dir Luisa?“ „So weit ganz gut. Was ist mit der Küche?“ „ Luisa, sie konnten die Küche nicht mehr retten. Sie ist fast vollständig abgebrannt.“ „ Ach du meine Güte. Und ich bin schuld.“ Da konntest du doch nichts zu. Wir sind alle froh dass es dir so wie gut geht. Ich soll dich von den Anderen auch schön grüßen. Und soll dir gute Besserung sagen. „ Danke, sag den anderen es ginge mir schon wieder besser.“ „ Haben sie schon Untersuchungen gemacht?“ „ Ja sie haben mir erst einmal Blut abgenommen und ich trage jetzt ein Blutdruckmessgerät mit mir herum. Bis morgen soll ich das umbehalten. Alle viertel Stunde pumpt es sich auf und misst meinen Blutdruck.“ „ Ja, das könnte schon etwas sein. Dein Blutdruck könnte vielleicht zu hoch sein. Haben sie schon Zucker bei dir gemessen?“ „ Ja ich hatte ein Wert von 200mg/dl.“ „ Ich weiß nicht ist das gut, Thomas?“ „ Es könnte sein das du Diabetes hast. Der Normalwert liegt bei 80-120mg/dl. Aber es gibt Tabletten dafür. Für den Blutdruck und auch für den Diabetes.






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Aber warten wir erst einmal ab was die Ärzte sagen. Ich komme morgen Abend wieder. Du kannst deinen Arzt ja mal fragen ob ich dann mit ihm sprechen könnte.“ „ Ja das mache ich, Thomas. Bis morgen.“
Als Thomas ins Krankenhaus kam am nächsten Abend war Luisa auf ihrem Zimmer und wartete schon auf ihn. „ Thomas gut dass du kommst. Der Arzt hat gesagt ich hätte Alterszucker und dadurch auch einen Bluthochdruck. Ich müsste abnehmen und müsste meine Ernährung umstellen. Was soll das?“ „ Keine Angst, Luisa. Du bist zwar Zuckerkrank, aber man kann mit Diabetes trotzdem sehr alt werden. Und damit du auch alt wirst, musst du wenn du Diabetes hast deine Essgewohnheiten etwas umstellen. Du darfst zwar weiterhin alles essen Du darfst aber nur eine bestimmte Menge essen. Zum Beispiel morgens eine Schnitte Brot, Mittags drei Kartoffeln, Abends eine schnitte Brot. Das ist nur ein Beispiel. Das wird dir der Doktor sagen wie viel du essen darfst. Du kannst auch statt morgens eine Schnitte Brot einen Apfel essen, oder einen Joghurt. Hauptsache du hältst dich an die Menge. Diabetiker sprechen von BE, von Broteinheiten. Die Tabletten regen die Produktion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse an. Du wirst dann auf Tabletten eingestellt werden und du musst Diät leben. Wenn die Wirkung der Tabletten mit der Menge die du isst, gut Harmonieren dann kannst du sehr alt werden mit Diabetes. Aber du musst immer die Tabletten einnehmen und Diät essen.
Aber wenn du ganz eisern bist und viel abnimmst dann kann dein Zucker wieder besser werden und du kannst vielleicht auf die Tabletten wieder verzichten. Aber das Gewicht halten und nur bestimmte Mengen essen. Das musst du weiter machen. Das war bestimmt jetzt ein bisschen viel auf einmal. Aber eine Diätassistentin und die Ärzte werden dir alles erzählen was du über diese Krankheit wissen musst. Und du musst alle drei Monate zum Arzt um deinen Langzeitzucker messen zu lassen. Und wenn der im normalen Bereich ist, wenn es geht über einen langen Zeitraum, dann kann man auch mit Zucker gut und vielleicht auch lange leben.“ „ Also lasse ich mich am besten erst einmal gut einstellen von den Ärzten.“ „ Genau, Luisa. Das ist genau die richtige Einstellung im wahrsten Sinne des Wortes.“ „ Ich danke dir Thomas für alles.“ „ Kein Problem Luisa. Ich frage den Arzt noch ob du alles hier im Krankenhaus beigebracht kriegst über Diabetes und wenn ja komme ich dich jeden Tag besuchen.“ Nachdem Thomas mit dem behandelnden Arzt gesprochen hatte ging er noch einmal auf Luisas Krankenzimmer und sagte ihr: „ Luisa der Arzt hat gesagt, dass er dich hier im Krankenhaus auf Tabletten einstellt, und er stellt dir eine Diätassistentin zur Seite.






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 Sie wird dir alles über Ernährung und über Diabetes beibringen. In ca. 2 Wochen, so sagte der Arzt, könntest du dann entlassen werden und auf die „Löwenherz“ zurückgehen.
„ Das ist eine tolle Nachricht, Thomas.“
Thomas fuhr etwas später zur „ Löwenherz“ und sprach mit der Sekretärin Renate. „ Renate könntest du dich um den Wiederaufbau der Gemeinschaftsküche kümmern. Wir könnten eine Baufirma beauftragen, die das alte abgebrannte Gebäude entfernt und dann ganz neu wieder aufbaut.“ „ Na, klar. Mache ich Thomas. Ich werde eine Baufirma anrufen und beauftragen mit dem Neubau einer Gemeinschaftsküche.“ Renate telefonierte zuerst mit der Versicherung, die Brandschäden auf der „ Löwenherz“ erstattet. Und weil Luisa krank geworden ist und durch ihre Bewusstlosigkeit das Feuer entstanden ist, zahlt die Versicherung. Als sie dass wusste, rief sie sofort die Baufirma an. Und beauftragte diese zu dem Neubau. Der Chef der Firma sagte sofort: „ Wir können übermorgen gleich anfangen. Dann könnten wir in ein paar Wochen damit fertig werden.“ „ Das hört sich gut an.“
Zwei Tage später fingen die Bauarbeiten der neuen Gemeinschaftsküche an der „Löwenherz“ an. Zuerst einmal mussten die Reste der Küche entfernt werden und abtransportiert werden. Danach ging es dann los mit dem Neubau. Thomas konnte jeden Tag, wenn er an der Küche vorbeiging zusehen wie die Mauern immer höher wurden. Es ging immer stetig weiter. Als er abends Luisa besuchte im Krankenhaus, freute er sich, was sie für Fortschritte machte. Sie lernte jeden Tag mehr über ihre Krankheit. Und die Ärzte waren auch sehr zufrieden mit der Einstellung des Diabetes und des Bluthochdrucks. Die Tabletten für Zucker und auch für den Blutdruck schlugen gut an, so dass der Zucker und auch der Blutdruck auf ein fast normales Maß gesenkt werden konnten. Noch ein paar Tage, dann konnte Luisa wieder nach Hause.
Natürlich freute sie sich das sie wieder nach Hause durfte, aber die Schwestern und die Ärzte im Krankenhaus waren wirklich sehr nett gewesen.
Thomas freute sich auch schon auf Luisa. Ihr Hund wurde die ganze Zeit von Thomas versorgt. Und der Hund wedelte auch schon mit dem Schwanz, wenn Thomas den Namen Luisa sagte. Er hatte auch noch gar keinen Namen. Luisa hatte noch gar keine Zeit ihrem Hund einen Namen zu geben. So viel ist in letzter Zeit passiert.
Endlich war es so weit Luisa wurde im Krankenhaus entlassen, und Thomas holte sie ab. „ Luisa, jetzt  geht es wieder nach Hause. Es freuen sich schon Alle, dass du wieder kommst.
Als Luisa und Thomas auf das Gelände der „ Löwenherz“ fuhren, staunte Luisa nicht schlecht.






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 Die anderen standen alle da um sie zu begrüßen, der kleine Hund mitten zwischen
den Freunden. Und was sie nicht wusste. Der Rohbau der Küche war schon fertig und sie konnten am Wochenende Richte -Fest feiern. 
„Herzlich willkommen, Luisa, “ sagten alle zusammen. „ Da bin ich wieder, Leute. Ich freue mich wieder auf der „Löwenherz“ zu sein. Ich habe euch alle vermisst.“
Luisa ging nachdem sie alle umarmt hatte in ihre Wohnung. Kochen brauchte sie erst nicht, bis die Küche wieder richtig aufgebaut war dauerte es noch ein zwei Wochen. Sie sollte sich erst einmal noch richtig erholen und verbrachte viel Zeit mit ihrem Hund. Der hatte immer noch keinen Namen. Luisa dachte ein bisschen nach und sagte dann den Hund nenne ich „ Sunshine“, weil wenn sie mit dem Hund zusammen war, die Sonne für sie aufging, so viel Spaß machte ihr der Hund. Als Luisa den anderen erzählte, dass sie ihren Hund Sunshine getauft hatte schmunzelten alle. Das war typisch, Luisa und die anderen sagten zu Luisa: „ Und für uns bist du der Sonnenschein.“ Und Luisa lachte Alle herzlich an.
Renate, die Sekretärin hatte einige Zoos angerufen und einen neuen Auftrag an Land gezogen. In Budapest wollte ein Zoodirektor drei Löwen von der „Löwenherz“ haben. Deswegen musste Thomas in den Krüger Nationalpark auf Löwenfang gehen.
Er fuhr mit Frank dem Cheftierfänger zusammen in den Park und sie guckten an den Stellen, wo sich üblicherweise viele Löwen aufhielten. Als sie einen ca. zweijährigen Löwen etwas abseits vom Rudel sahen fuhr Frank dicht heran an den Löwen und Thomas stieg aus dem Geländewagen um einen Betäubungspfeil in den wuchtigen Körper des Löwen zu schießen.
Er legte gerade an, als der Löwe plötzlich aufsprang und mit vollem Tempo auf Thomas zulief. Thomas hatte nicht viel Zeit. Er hielt weiter das Gewehr mit der Betäubungspatrone auf den Löwen und schoss los. Er traf den Löwen, der hatte aber schon zum Sprung angesetzt und Thomas versuchte noch ein bisschen auszuweichen. Doch es war zu spät. Er konnte sich noch ein bisschen weg ducken und an den Wagen schmeißen, aber der Löwe erwischte Thomas an der Schulter. Sofort kam Frank aus dem Wagen und half Thomas in den Wagen. Gerade zur rechten Zeit. Denn der Löwe war schon wieder auf dem Weg zurück um Thomas noch einmal zu erwischen. Gott sei dank waren beide wieder im Wagen. Thomas blutete und Frank fuhr sofort mit dem Wagen los. Er fuhr, als sie aus dem Park heraus fuhren, sofort zum Krankenhaus. Thomas hatte große Schmerzen. Im Krankenhaus versorgten sie sofort die große Wunde die der Löwe in Thomas linke Schulter so zu sagen gerissen hatte. Aber nachdem er etwas vom Arzt gespritzt bekam, ließen die Schmerzen langsam aber sicher nach.





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 Und die Blutung konnten sie auch schnell stoppen. Thomas hatte noch sehr viel Glück gehabt. Es hätte noch schlimmer kommen können. Ja er hätte auch sterben können, wenn Frank ihn nicht ins Auto gezogen hätte, wer weiß, was der Löwe noch mit ihm angestellt hätte. Die Wunde wurde genäht und es wird eine Narbe überbleiben, aber Gott sei dank sein Arm konnte gerettet werden. Der Löwe hätte ihm auch den ganzen Arm abreißen können, zumindest hätte die Wunde größer ausfallen können, wenn er nicht im letzten Moment sich weg geduckt hätte. Das war ein Riesen Schrecken für beide. Frank zitterte auch noch vor Schreck. Aber Thomas kriegte einen Verband um die Schulter und Schmerztabletten und er durfte wieder nach Hause. Er brauchte nicht stationär im Krankenhaus bleiben. Aber jeden Tag sollte er zum Verbandswechsel kommen. Thomas fiel für einige Tage aus und durfte nicht arbeiten. Er sollte erst einmal seinen Arm schonen. Er lag viel auf dem Sofa und ruhte sich aus. Luisa schaute das eine oder andere Mal nach ihm. Das schlimmste aber war, er hatte ein bisschen Angst wenn er demnächst wieder einen Löwen fangen musste. Und schließlich war das ja seine Arbeit. Er musste sich selber ein bisschen Mut zusprechen, damit er weiter hier arbeiten konnte. Der Zoodirektor in Budapest zeigte Verständnis für Thomas, aber in ein paar Tagen wollte der Zoodirektor die drei Löwen in seinem Zoo in Budapest haben.
Thomas hatte richtig Respekt vor den Löwen bekommen. Er musste sich jetzt zusammenreißen und stark sein. Anke hatte richtig Angst um ihren Thomas, als sie von ihm gehört hatte was passiert war. Sie wusste auch, dass es schwierig werden könnte wenn man einen Unfall mit einem wilden Tier hatte. Das war auch einer der Gründe warum Anke lieber im Zoo arbeitet. Das sind die Löwen eingesperrt und können einen nicht sofort angreifen. Natürlich passiert im Zoo auch mal ein Zwischenfall, aber das kommt recht selten vor.
Thomas fuhr jeden Tag ins Krankenhaus um sich einen neuen Verband anlegen zu lassen. Und nach vier Tagen wurde Thomas wieder gesund geschrieben.
Schon am nächsten Morgen ging es wieder los auf  Löwenjagd. Das war sein Beruf, dafür hatte er sich entschieden. Er würde immer wieder Löwen fangen müssen, wenn er hier bleiben wollte. Und das wollte er unbedingt. Deswegen nahm er seinen ganzen Mut zusammen und fuhr mit Frank in den Krüger Nationalpark um einem Löwen eine Betäubung zu verpassen. Die ganze fahrt über war im mulmig zu Mute. Aber als sie einen Löwen ausgeguckt hatten ging er aus dem Geländewagen und legte an. Er hatte ein bisschen Angst, aber dieses mal blieb der Löwe liegen und Thomas setzte die Betäubung bei dem Löwen an indem er auf ihn schoss. Der Löwe sprang etwas auf, weil er den Pfeil gemerkt hatte, blieb aber in weitem Abstand vom Wagen und schlief dann ein. Die Betäubung hatte gewirkt und die Tierfänger hoben ihn auf und legten ihn den Käfig. Dann hoben sie den Käfig mit dem Löwen darin auf den Wagen und fuhren zur Löwenherz. Genau so verlief es bei den anderen zwei Löwen auch, die sie gefangen haben. Alles ging glatt und das Beste war, Thomas hatte keine Angst mehr.






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 Er hatte sie überwunden und ihm machte die Arbeit wieder richtig Spaß. Es freuten sich alle darüber, besonders Luisa war froh dass Thomas bei ihnen bleiben konnte. Und Thomas war auch erleichtert. Die drei Löwen wurden wie schon immer zum Flughafen gebracht und von dort aus nach Budapest geflogen. Tage später bestätigte der Zoodirektor dass die Löwen gut und sicher angekommen waren in Budapest.
Ein paar Monate später war Thomas Urlaubsreif. Er wollte nach Hannover fliegen und seine Anke seit langer Zeit mal wieder in die Arme nehmen. Aber mehr als eine Woche konnte er nicht in Hannover bleiben, weil er nicht mehr Urlaub kriegte am Stück. Er konnte zwar öfter im Jahr Urlaub nehmen aber nicht länger als eine Woche. Die Tiere mussten weiter gefangen werden und die Zoos warteten besonders auf die Löwen, worauf sich ja die „Löwenherz“ spezialisiert hatte. So lange Thomas Urlaub hatte wurden auch keine Tiere gefangen oder verschickt. Die anderen mussten auch Urlaub nehmen auf „Löwenherz“, deswegen konnte Thomas höchstens eine Woche Urlaub machen.
Thomas flog an einem Montag los. Die beiden, Anke und er hatten bis den darauf folgenden Montag Zeit. Sie hatten eine ganze Woche und ein Wochenende Zeit für einander. Das wollten sie auch ausnutzen, nur Ankes Mutter, Victoria, wollten sie einen Tag in der Woche besuchen. Sie hatte die beiden zum Kaffee trinken eingeladen. Aber sonst wollten sie alleine bleiben. Thomas kam am Montag spät abends am Flughafen. Als er in der Wartehalle ankam sah er Anke erst nicht. Doch dann sah er sie winkend am Rand der Halle. Er ging sehr schnell auf sie zu und sie auf ihn. Sie küssten sich und nahmen sich in den Arm und Thomas hob seine Anke hoch und drehte sich mit ihr zusammen im Kreis. So lange hatten sie sich nicht gesehen, dass sie einige Minuten da standen und sich festhielten und immer wieder küssten.
Als sie zu Hause bei Anke ankamen verbrachten sie den ganzen Abend in inniger Zweisamkeit. Am nächsten Morgen verbrachten sie lange am Frühstückstisch. Thomas war früh morgens losgegangen um beim Bäcker Brötchen zu holen und diese aßen sie jetzt mit Honig und Aprikosenmarmelade. Und einen heißen Kaffee gab es auch noch. Anke guckte sich ganz genau die Narbe an von Thomas und sagte: „ Ich hatte so eine Angst als ich von deinem Unfall mit dem Löwen hörte. Und wie geht es denn Luisa.“ „ Ach, die kommt super mit ihrem Diabetes klar und sie hat auch schon etwas abgenommen. Wenn sie so weiter macht und weiter abnimmt, dann braucht sie vielleicht bald keine Tabletten mehr zu schlucken. Sie hat auf jeden Fall einen eisernen Willen. Sie ist so akribisch beim Abnehmen. Ich glaube sie schafft das.“ „  Und was macht die kleine Lala und Sammy?






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 Sind die immer noch ein Herz und eine Seele.“ Die beiden hängen wie zwei Magneten zusammen. Und keiner vermag sie zu trennen.“ „ Das finde ich super. Ich muss schon sagen, irgendwie fehlen mir die Leute von der „ Löwenherz. “  Sie sind sehr, sehr nett dort.“
„ Apropos nett. Wollen wir heute Morgen in den Zoo gehen und meine alten und deine Kollegen besuchen?“ „ Das ist eine gute Idee, Thomas. Sie fragen schon immer nach dir, was du machst und wie es dir geht.“ „ Ja, gut. Machen wir das. Ich freue mich auch sie wieder zu sehen.“
Anke fuhr mit Thomas auf seine alte Arbeitsstelle. Die Freude war groß als die Kollegen ihren Doktor wieder sahen. Die Kollegen kamen alle zusammen und wer Zeit hatte und sich nicht um die Arbeit kümmern musste ging mit Thomas und Anke in das Cafe` des Zoos. Sie stellten einige Tische zusammen und tranken Kaffee und lachten viel. Thomas erzählte von Afrika, von dem riesigen Land, von Lala und Sammy und natürlich von seiner Luisa, der Köchin. Es war schon viel passiert in der kurzen Zeit. Er berichtete auch von dem Brand der Gemeinschaftsküche und er schwärmte von allen Kollegen. „ Man denkt man lebt dort im Paradies.  Ein Exkollege sagte zu Thomas: „ Thomas schwärm nicht so viel von  Afrika, sonst wollen wir noch alle mitfliegen und der Flieger wäre dann überfüllt.“ Alle lachten und hatten einen Riesen Spaß mit Thomas und Anke. Den ganzen Vormittag saßen die ganzen ehemaligen Kollegen mit Anke und Thomas in dem Cafe` im Zoo. Den Cafe` Besitzer freute es. Als Thomas und Anke aufstanden sagten viele: Schade, könnt ihr nicht noch ein bisschen bleiben.“ Thomas sagte: „ Alles endet Mal. Ich komme das nächste mal, wenn ich Anke besuche, wieder. Dann komme ich euch auf jeden Fall wieder besuchen. Ich habe vorhin gesagt wie nett sie in Afrika alle sind. Und ich kann sagen, hier bei Euch ist man nicht weniger nett. Es hat uns sehr gut gefallen, Anke und mir. Anke kriegt ihr ja nächste Woche wieder, nach ihrem Urlaub. Und ich denke an Euch, wenn ich wieder in Afrika bin. Tschüß.“
Anke und vor allem Thomas verabschiedete sich von jedem Einzelnen.
Dann fuhren sie in Ankes Wohnung um Mittagessen zu kochen. Sie wollten beide zusammen kochen. Es gab Kartoffeln mit Kohlrabi und Bratwurst. Den Nachtisch machte Thomas. Es gab Quarkspeise mit Mandarinen. Als sie sich an den Tisch setzten freuten sie sich schon auf das, was sie gekocht hatten. Und es schmeckte ihnen vorzüglich. Beide hatten einen Riesen Appetit. Sie schauten sich beim essen tief in die Augen und sie fühlten sich richtig wohl.
Sie sind immer noch verliebt wie am ersten Tag. Und die Zeit die Thomas da war, nutzten sie jeden Augenblick aus, um ihre Zweisamkeit auszuleben. Schließlich war Thomas nächste Woche nicht mehr bei Anke und er musste wieder nach Afrika fliegen.






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 Aber die beiden waren sich absolut sicher dass ihre Liebe so groß ist, dass die Entfernung zwischen ihnen nichts ausmachen kann.
Am nächsten Tag fuhren sie zu Ankes Mutter Victoria. Sie waren zum Kaffee eingeladen. Als Frau Bach die Tür öffnete sah sie in zwei glückliche Gesichter die sagten: Hallo, Mama. Hier sind wir.“ Hallo, ihr beiden. Kommt herein. Ich habe mich schon auf euch gefreut.“
Die drei verbrachten einen schönen Nachmittag miteinander. Frau Bach sagte den beiden, dass ihr Mann ihr ganz schön fehlen würde. Die beiden sagten, dass die Trauerzeit am schlimmsten wäre. „ Aber wir beiden sind immer für dich da, Mutti. Und die Zeit heilt alle wunden. Und Papa wird immer in unseren Herzen weiterleben, “ sagte Anke.
Dann sprachen sie noch etwas über Afrika. Und Victoria Bach fragte Thomas wie es zu dem Unfall mit dem Löwen gekommen sei. Und ob er jetzt keine Angst hätte. Er antwortete: „ Angst hatte ich nur bevor ich wieder Löwen jagte, das erste Mal nach dem Unfall. Da war mir mulmig zu Mute, aber dann ging es wieder.“
„ Gott sei Dank, sonst hättest du ja keine Löwen mehr einfangen können, und dann wäre deine Arbeitsstelle in Gefahr gewesen und damit dein Traum von Afrika.“
Am späten Nachmittag fuhren Anke und Thomas wieder zu Ankes Wohnung zurück.
Ankes Mutter hatte sich gefreut über ihren Besuch, da waren sich Thomas wie Anke einig.
Anke hing noch sehr an ihrer Mutter. Thomas konnte das gut verstehen. Frau Bach war wirklich ein netter, lieber Mensch. Wie die Mutter so auch die Tochter.
Die nächsten Tage gingen schnell vorbei. Zu schnell für die beiden. Bald müsste Thomas wieder nach Afrika fliegen. Dann waren sie wieder eine ganze Weile getrennt. Anke machte das sehr zu schaffen Aber sie konnte sich einfach nicht vorstellen jetzt schon mit Thomas nach Afrika zu gehen. Obwohl ihr Urlaub in Afrika hat ihr schon sehr gut gefallen. Aber das ist Urlaub. Ganz nach Afrika zu ziehen war schon etwas anderes.
Thomas war froh dass er bei Anke in Hannover war. Aber ihm fehlte auch etwas. Es war das Land und die Lebensweise in Afrika, die ihn so faszinierte. Die unberührte Natur, die Wildnis und die Menschen dort. Das alles gefiel ihm so gut. Er konnte sich gut vorstellen für immer in Afrika zu bleiben bis an sein Lebensende. Das erzählte er Anke aber noch nicht, es tat ihm weh wenn er Anke sah, die jetzt schon wieder so traurig war, dass Thomas bald wieder weit weg sein würde.
Der Tag des Abschieds war gekommen, aber nicht für immer. Gott sei Dank. Denn Anke hing an ihrem Thomas und er an ihr.





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Anke fuhr mit Thomas zum Flughafen. Keiner von beiden hätte je gedacht, dass der Flughafen so bedeutend für sie werden würde. Hier trennte man sich und begrüßte sich.
Anke konnte sich schlecht trennen von Thomas, vor allem, weil sie wusste dass es immer für länger sein würde. Telefonieren oder skypen. O.K. es ist schön dass es das schon gibt. Man sieht den anderen und hört ihn auch. Aber berühren und streicheln, küssen und schmusen das ging nicht. Genau das fehlte Anke manchmal. Thomas natürlich auch.
Als Thomas und Anke wieder in die Flughalle kamen, wussten sie gleich mussten sie sich wieder trennen. Schmerzhaft war das für beide. Sehr schmerzhaft sogar. Ein letzter Kuss und Beide nahmen sich noch einmal in die Arme. Dann musste Thomas in den Flieger steigen. Und wieder guckte Anke ihrer großen Liebe wieder hinterher. Sie weinte, als das Flugzeug nicht mehr zu sehen war. Anke fuhr wieder nach Hause. Thomas war auch nicht gut zu Recht. Während des Fluges dachte er sehr viel an seine Anke. Schade, dass sie sich nicht für Afrika entscheiden konnte. Aber das respektierte Thomas. Wenn Anke nicht nach Afrika wollte dann war das so. Nur weil Thomas so gerne in Afrika war, war es nicht selbstverständlich, dass der Partner genau so dachte. Thomas fiel es bestimmt auch nicht leicht, die ganze Zeit immer ohne Anke zu sein. Aber er fühlte sich in Afrika so wohl, dass er sich nicht mehr vorstellen konnte woanders zu leben. Und Anke dachte schon mal darüber nach, Thomas nach zu reisen und auch ganz nach Afrika zu ziehen, aber ihre Mutter. Und außerdem sie traute sich nicht so richtig. Das wäre ein großer Schritt in ihrem Leben. Und Anke machte lieber kleine Schritte. So wie Thomas, der einen großen Schritt gemacht hat, dass lag Anke nicht so richtig.
Thomas wurde von Benny wieder vom Flughafen in Johannesburg abgeholt. Als die beiden auf „Löwenherz“ ankamen standen wieder alle zur Begrüßung bereit.
Die nächsten Wochen waren nicht so schön für Thomas. Nicht, dass er sich nicht mehr wohl fühlte in Afrika auf der „ Löwenherz“, aber er vermisste Anke. Er vermisste sie so sehr dass er fragte, ob sie nicht bald wieder Urlaub machen könnte und ihn auf der „Löwenherz“ Besuchen könnte. Luisa und die anderen merkten auch dass Thomas mit den Gedanken ganz oft bei seiner Anke war. Er liebte sie so sehr und er träumte schon, dass sie ihn bald wieder besuchen kam. Eines Abends sagte Anke dann tatsächlich, „ ich komme nächste Woche und mache Urlaub auf der „Löwenherz“. Thomas war ganz aus dem Häuschen und er erzählte Luisa und  den anderen sofort davon. „ Ich bringe dir auch eine Überraschung mit, Thomas.“ Thomas wusste nicht was sie damit meinte, aber gut.



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Als Anke am Flughafen in Johannesburg ankam kam ihr Thomas schon entgegen. Er küsste und umarmte seine Anke. Sie fuhren zusammen zur „Löwenherz“ und alle standen wieder da und begrüßten die beiden. Was Thomas aber nicht wissen konnte wussten die anderen schon.
Anke sagte zu Thomas: „ Thomas, und jetzt kommt die Überraschung. Thomas ich hoffe du freust dich, wenn ich dir jetzt sage dass ich für immer hier bleibe.“ „ Aber, dein Job in Deutschland und deine Mutter.“ „ Thomas, sei mal still. Es ist schon alles geklärt. Mein Job habe ich jetzt hier bei dir, wenn du willst. Ich habe schon mit Renate, mit Helmut und allen anderen gesprochen auf  der „Löwenherz“ Sie wissen alle bescheid. Und meine Mutter kommt in vierzehn Tagen nach gereist und bleibt auch hier in Afrika. Einer muss ja demnächst auf unser Kind aufpassen.“ „ Was, du bist schwanger, Anke.“ „Ja im dritten Monat.“ „ Das ist ja großartig, “ sagte Thomas und nahm seine Anke in die Arme.
„Anke, dann frage ich dich hier und jetzt, vor den anderen. Willst du mich heiraten?“ „ Ja, das will ich unbedingt.“ Luisa war die erste die klatschte und dann klatschten alle. Und Thomas und Anke ließen sich eine ganze weile nicht mehr los und strahlten um die Wette.
Zwei Wochen später feierten sie Hochzeit auf der „Löwenherz“ und sie hatten auf einem Schlag zwei Bewohner mehr, und bald sogar drei. Anke, Ankes Mutter und etwas später kam Thomas und Ankes gemeinsame Tochter Lina zur Welt.
Und alle waren glücklich und zufrieden auf der „Löwenherz“ in Pietersburg in Südafrika.


Ende

Vielen Dank an die Leser.

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